Wann kommt das Deutschlandtempo bei der Digitalisierung?
Lasagneria des Restaurants Il Punto Neustädtische Kirchstraße 6, 10117 Berlin
Alle Unternehmensbefragungen der letzten drei Jahre und Bevölkerungsumfragen zeigen: Bürokratie ist für Unternehmen und Bürger eines der größten Ärgernisse und inzwischen der gravierendste Standortnachteil. Umso wichtiger ist die zügige Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen, sollte sie doch Abläufe beschleunigen und bürokratische Lasten abbauen.

Doch leider verfehlt Deutschland beim E-Government krachend seine selbstgesteckten Ziele und steht auch im EU-Vergleich schlecht da. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Behörden-Digimeter, erstellt vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) im Auftrag der INSM. Es überprüft die Umsetzung des sogenannten Online-Zugangsgesetzes (OZG), mit dem die Verwaltung in Deutschland bis Ende 2022 fertig digitalisiert werden sollte.
Das aktuelle Behörden-Digimeter entlarvt eine tiefe Kluft zwischen politischen Ankündigungen und der digitalen Realität in den Ämtern.
Darüber müssen wir diskutieren! Wie schaffen wir den digitalen Turnaround in der öffentlichen Verwaltung? Welche Maßnahmen können und sollten umgesetzt werden, um den digitalen Rückstand aufzuholen?
Wir freuen uns sehr, dass der Studienautor, Dr. Klaus-Heiner Röhl, Senior Economist für Mittelstandspolitik und Regionalpolitik am IW Köln, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Behörden-Digimeters vorstellen und im Anschluss mit Ralph Brinkhaus (CDU) MdB, Sprecher für Digitales und Staatsmodernisierung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, diskutieren wird.
Bitte melden Sie sich bei Interrese unter veranstaltungen@insm.de.