Lunch-Diskussion: Freihandel als Wachstumsmotor
Unter dem Eindruck der US-amerikanischen Zollpolitik kommt das Thema Freihandel zurück in die öffentliche Debatte. Zusätzliche Freihandelsabkommen können die negativen Effekte der neuen protektionistischen Zollpolitik der USA nicht nur ausgleichen, sondern deutlich überkompensieren. Das sagt Prof. Dr. Lisandra Flach, die Leiterin des ifo-Zentrums für Außenwirtschaft und zugleich Studienleiterin der ifo-Studie „Global Europe 2.0 – Wachstum ohne Grenzen“. Unter diesem Titel beschäftigte sich das ifo-Institut im Auftrag der INSM mit den Wachstumschancen, die sich für Deutschland und die EU aus neuen Freihandelsinitiativen ergeben. Laut ifo ließen sich trotz der Trump-Zölle bis zu 0,5 % deutschen Wirtschaftswachstums durch neue Freihandelsabkommen realisieren. Flach stellte die Ergebnisse der Studie im Rahmen einer INSM-Lunch-Diskussion in der Sky-Lobby des Axica-Tagungszentrums in Berlin vor.
Unter der Moderation der Politico-Korrespondentin Rixa Fürsten diskutierten Prof. Dr. Lisandra Flach mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Stefan Rouenhoff (CDU) sowie mit Heinz Möddel, der als Referatsleiter beim Deutschen Bauernverband eher kritisch auf Handelsabkommen blickt.












