Die Konjunktur ist ein entscheidender Faktor für das wirtschaftliche Wachstum und den Wohlstand eines Landes. Von Konjunkturpaketen bis zu Strukturreformen – erfahren Sie, welche Ansätze erfolgreich sind und wie sie umgesetzt werden können.
Wie kann die Soziale Marktwirtschaft im Zeitalter der Globalisierung, des demografischen Wandels und der Wissensgesellschaft erfolgreich bestehen? Unsere Veröffentlichungen geben Antworten. Hier finden Sie alle Publikationen der INSM.
Hier finden Sie alle Pressemeldungen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Kontakt: Carl-Victor Wachs Telefon: 0176 61649030 E-Mail: wachs@insm.de
Ein grundlegender politischer Wandel im Iran und eine anschließende Wiedereingliederung des Landes in die Weltwirtschaft könnten erhebliche wirtschaftliche Vorteile für Deutschland und Europa bringen. Das zeigt eine neue Studie eines internationalen Teams von Ökonomen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WiFO), des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche und der Drexel University Philadelphia/USA, der auch iranische Ökonomen angehören, im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
Mehr erfahrenDeutschland kann mit konkreten Reformen die längste wirtschaftliche Schwächephase der Nachkriegszeit beenden und erhebliche Wachstumsreserven erschließen. So das Ergebnis eines aktuellen Gutachtens des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
Der ÖkonomenBlog richtet sich an alle, die sich für Ökonomie interessieren und politische Diskussionen aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht beleuchten wollen. Prominente und ausgewiesene Experten veröffentlichen hier fundierte Beiträge zu aktuellen Wirtschaftsthemen. Die Beiträge geben jeweils die Meinung der Autoren wieder.

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Der Begriff Konjunktur beschreibt den Allgemeinzustand der Wirtschaft, gemessen an verschiedenen Indikatoren wie der Arbeitslosen- bzw. Beschäftigungsquote, dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts und der Inflationsrate. Die Wirtschaft durchläuft im Regelfall einen Konjunkturzyklus bestehend aus vier wiederkehrenden Phasen: 1. Hochkonjunktur (Boom) 2. Rezession (Abschwung) 3. Depression (Tiefpunkt) 4. Aufschwung (Expansion).
Die Phase der Hochkonjunktur (Boom) zeichnet sich durch ein wirtschaftliches Wachstum und eine hohe Beschäftigungsquote aus. Die Inflationsrate liegt im Optimum bei rund zwei Prozent. In dieser Phase weiten Unternehmen in der Regel die eigene Produktion aus, da die Nachfrage nach Konsum- und Dienstleistungsgütern steigt. Auf dieses Ziel arbeitet eine gute Konjunkturpolitik hin.
Auf die Hochkonjunktur folgt im Konjunkturzyklus der Abschwung, die sogenannte Rezession. Die Wirtschaftsleistung wächst nicht mehr, beginnt also zu stagnieren, oder nimmt sogar ab. Von einer Rezession ist die Rede, wenn das Bruttoinlandsprodukt zwei aufeinander folgende Quartale, im Vergleich zu den Vorjahresquartalen, abnimmt. In dieser Phase ist die Nachfrage rückläufig, die Produktionskapazitäten stagnieren oder werden reduziert. Gleiches gilt für die Beschäftigungsquote. Eine solide Konjunkturpolitik mit Maßnahmen wie Steuersenkung oder Exportförderung kann einer Rezession entgegenwirken.
Wird einer Rezession nicht mittels Konjunkturpolitik und ordnungspolitischen Maßnahmen entgegengewirkt, rutscht die Wirtschaft im Konjunkturzyklus in eine Depression. Das ist das Suboptimum der Konjunktur. Auf diesem Tiefpunkt reduziert sich die Wirtschaftsleistung, also das Bruttoinlandsprodukt, schneller als in der Phase der Rezession und die Beschäftigungsquote befindet sich in einem Tief. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage und dementsprechend auch die Produktion. Durch die geschwächte Konjunktur bleiben auch die Investitionen aus, sodass die Wirtschaftsleistung nicht mehr zunehmen kann. Oft lässt sich die Wirtschaft dann nur mittels externer, zum Beispiel finanzieller, Hilfen von Staat und Zentralbank aus einer Depression befreien. Darum ist es wichtig, sie gar nicht erst in eine Depression geraten zu lassen.
Schafft die Wirtschaft durch gute Konjunkturpolitik es wieder aus der Depressionsphase heraus, gelangt sie im Konjunkturzyklus in die Expansionsphase, in den sogenannten Aufschwung. Dank wieder zunehmender Nachfrage, Investitionen und damit einhergehenden Produktionssteigerungen nimmt auch die Wirtschaftsleistung wieder zu. Dies ist in der Konjunktur eine Phase des Wachstums. Arbeitsplätze werden geschaffen, die Beschäftigungsquote steigt an. Durch die Rückkehr des wachsenden Bruttoinlandsprodukts steuert die Wirtschaft in dieser Phase erneut auf die Hochkonjunktur zu. Um es vereinfacht auszudrücken, die Konjunktur bzw. die Wirtschaft wird besser. und der Konjunkturzyklus beginnt von neuem. Um starke Schwankungen zu vermeiden, ist es das Ziel der sozialen Marktwirtschaft ein solides und vor allem konstantes Wachstum aufrechtzuerhalten. So soll der Wohlstand der Bevölkerung gesichert und auch der Fortschritt vorangetrieben werden.
Deutschland befindet sich im Konjunkturzyklus aktuell in einer Rezession. Die Konjunktur ist also geschwächt. Das Wirtschaftswachstum (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) nahm in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zum Vorjahr ab. Um Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen, braucht es eine bessere Konjunkturpolitik. Dafür müssen Privatinvestitionen wieder zunehmen und Fiskalregeln eingehalten werden. Doch um eine Zunahme an Investitionen zu bewirken, muss Deutschland als Wirtschaftsstandort wieder attraktiver werden. Dafür braucht es eine Senkung von Steuer- und Sozialabgaben, eine Deregulierung des Arbeitsmarkts sowie einen umfassenden Abbau von Bürokratie. Das sind wichtige Aspekte einer Wachstum schaffenden Konjunkturpolitik.
INSM-Umfrage: "Kein Wachstum, keine Geschenke" - Deutsche blicken mit Pes-simismus auf die wirtschaftliche Zukunft und wollen vor Weihnachten weniger konsumieren.
Mehr erfahrenEine unübersehbare Mahnung an Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Minister. Während der nächsten Kabinettssitzung plant der Thinktank „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) vor dem Kanzleramt: Am Mittwoch, 10. Dezember soll ein neun Meter hoher und sieben Meter breiter Weihnachtsmann, gefüllt mit Helium, vor der Regierungszentrale in Berlin schweben, mit der Aufschrift: „Kein Wachstum, keine Geschenke“.
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