Initiative
Neue Soziale
Marktwirtschaft
  • Themen & Fakten
  • Aktuelles
  • Veranstaltungen
  • Über uns
  • Zur Übersicht
  • Konjunktur
  • Arbeit
  • Steuern & Finanzen
  • Rente & Soziales
  • Bürokratieabbau
  • Energie & Umwelt
  • Bildung
  • Soziale Marktwirtschaft
  • Zur Übersicht
  • Ökonomenblog
  • Pressemitteilungen
  • Kampagnen
  • Publikationen
  • News
  • Zur Übersicht
  • Rückblicke
  • Zur Übersicht
  • Team
  • Karriere
  • Historie
  • Mediathek
  • FAQ
  • Mediathek
  • Newsletter
  • Bildungsmonitor
  • Ökonomenblog
Suche
Newsletter

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und bleiben Sie immer informiert.

Newsletter abonnieren
  • Themen & Fakten
    • Zur Übersicht
    • Konjunktur
    • Arbeit
    • Steuern & Finanzen
    • Rente & Soziales
    • Bürokratieabbau
    • Energie & Umwelt
    • Bildung
    • Soziale Marktwirtschaft
  • Aktuelles
    • Ökonomenblog
    • Pressemitteilungen
    • Kampagnen
    • Publikationen
    • News
  • Veranstaltungen
    • Zukünftige Veranstaltungen
    • Rückblicke
  • Über uns
    • Historie
    • Team
    • Karriere
    • FAQ
  • Mediathek
    • Alle Medien
  • Impressum
  • Datenschutz & Rechtliches
  • Bildungsmonitor 2026
  • Dynamikranking
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Bestandsranking
  • Dynamikranking
  • Mehr über den Bildungsmonitor
  • Downloads

Mecklenburg-Vorpommern Platz 10

Zum Livestream
  • Factsheet
  • Daten

Mecklenburg-Vorpommern verbessert sich auf den 8. Platz  

Berlin – Mecklenburg-Vorpommern verbessert sich im INSM-Bildungsmonitor 2026 auf Platz 8 der 16 Bundesländer. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet anhand von insgesamt 98 Indikatoren in 13 Handlungsfeldern, inwieweit ein Bundesland Bildungsarmut reduziert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert.  

Ausgewählte Ergebnisse INSM-Bildungsmonitor 2026 

Mecklenburg-Vorpommern weist in den Handlungsfeldern Integration, Förderinfrastruktur Berufliche Bildung und Bildungsarmut Stärken auf:  

  • Geringer Zusammenhang zwischen Herkunft und Kompetenzen der Jugendlichen
  • Hohe Ganztagsquoten von Kitas bis weiterführende Schulen
  • Geringer Anteil unversorgter junger Menschen
  • Vergleichsweise wenige Jugendliche erreichen nicht die Mindeststandards

Verbesserungspotenzial besteht in Mecklenburg-Vorpommern in den Handlungsfeldern, Hochschule/MINT, Betreuungsbedingungen und Forschungsorientierung:

  • Geringster Anteil der MINT-Wissenschaften am Personal der Hochschulen
  • Vergleichsweise schlechte Betreuungsrelationen in Kitas und beruflichen Teilzeitschulen
  • Niedrige eingeworbene Drittmittel je Professur

Mangelnde Bildungschancen bleiben zentrale Herausforderung in Deutschland  

Rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland verfügt über keinen berufsqualifizierenden Abschluss – mit gravierenden Folgen für Einkommenschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Personen ohne Abschluss der Sekundarstufe II erreichen deutlich seltener die Einkommensmittelschicht und sind fast sechsmal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Personen mit beruflicher Ausbildung. Der demografische Wandel verstärkt zusätzlich die positiven Berufsaussichten von Fachkräften. Gleichzeitig hängen Bildungserfolg und sozioökonomische Herkunft in Deutschland nach wie vor eng und im Vergleich zu anderen Ländern stark zusammen. Kinder aus bildungsfernen Haushalten erreichen geringere Kompetenzen und schlechtere Bildungsabschlüsse, dabei entstehen die ungleichen Bildungschancen bereits in der Kindheit und in der Schulzeit. Die Berufsausbildung ist hingegen eine Stärke des deutschen Bildungssystems und beim Zugang zu den Hochschulen gibt es deutliche Fortschritte. 

Gezielte Investitionen in Bildung können Chancen verbessern  

Wirksame Maßnahmen setzen früh an: Flächendeckende, verpflichtende Sprachstandserhebungen vor dem Grundschuleintritt, Sprachförderung, zusätzliche nach Sozialindex differenzierte Ressourcen, eine Ausweitung des Startchancenprogramms auf Kitas und weitere Schulen in benachteiligten Lagen, der Ausbau von Ganztagsangeboten, Mentoringprogramme, die Sicherung hochwertiger Lehrkräfteversorgung und die Stärkung datengestützter Unterrichtsentwicklung können Herkunftseffekte gezielt abmildern. Eine Digitalstrategie an Schulen zum Erwerb digitaler Kompetenzen und Konzepte zum Schutz der Kinder vor Risiken der Nutzung digitaler Medien in der Freizeit sind weitere wichtige Maßnahmen für bessere Bildungschancen. Mehr Berufsorientierung und eine gezielte Unterstützung leistungsschwacher Auszubildender können helfen, die Stärken der beruflichen Bildung zu erhalten. Eine Ausbildungsplatzabgabe hingegen wäre kontraproduktiv, würde Unternehmen belasten und die hohe Passung von Ausbildung und Bedarfen gefährden, ohne die Ursachen von Bildungsarmut zu bekämpfen. 

Demografie besondere Herausforderung in ostdeutschen Flächenländern  

Zur Aufgabe, alle Bildungspotenziale zu heben, kommt in Ostdeutschland eine gewaltige Herausforderung hinzu: der demografische Wandel. So nimmt die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen von 2025 bis 2035 in den ostdeutschen Flächenländern um 14,9 Prozent ab (Mecklenburg-Vorpommern: -18,5 Prozent; zum Vergleich: westdeutsche Flächenländer: +4,7 Prozent). Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren in Ostdeutschland deutlich einbrechen und den Wohlstand massiv gefährden. Zuwanderung ist daher besonders wichtig. Das Bildungssystem kann an vielen Stellen positiv wirken, von der Vermittlung von Weltoffenheit in Schulen bis hin zur Nutzung des Potenzials internationaler Studierender durch die Sicherung von Studienkapazitäten und den Ausbau von Begleitprogrammen an Hochschulen. 

Stärken

Integration (BM 2026: 3. Platz): Bei den Tests zu den Bildungsstandards des IQB aus dem Jahr 2024 für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler fiel in Mecklenburg-Vorpommern, verglichen mit den anderen Bundesländern, der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg relativ gering aus. Weiterhin fällt die Schulabbrecherquote unter den ausländischen Jugendlichen mit 19,3 Prozent leicht unterdurchschnittlich aus (Bundesdurchschnitt: 20,0 Prozent). Relativ gut schneidet Mecklenburg-Vorpommern auch bei der Studienberechtigtenquote von ausländischen Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen ab (Mecklenburg-Vorpommern: 9,1 Prozent; Bundesdurchschnitt: 8,0 Prozent).  

Förderinfrastruktur (BM 2026: 4. Platz): Der Anteil der drei- bis sechsjährigen Kinder mit einem Ganztags-Kita-Platz lag im Jahr 2025 mit 77,8 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 48,2 Prozent. Bei den Ganztagsangeboten an den Grundschulen wies Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2024 mit 74,6 Prozent ebenfalls einen überdurchschnittlichen Wert auf (Bundesdurchschnitt: 51,2 Prozent). Auch das Ganztagsangebot in der Sekundarstufe I fällt mit 74,5 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern höher aus als im Bundesdurchschnitt (48,6 Prozent).  

Berufliche Bildung (BM 2026: 5. Platz): Besser als der Bundesdurchschnitt schnitt Mecklenburg-Vorpommern vor allem bei dem Anteil erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen an den Berufsfachschulen, Fachoberschulen und Fachschulen ab (Mecklenburg-Vorpommern: 92,4 Prozent; Bundesdurchschnitt: 80,4 Prozent). Mit 8,1 Prozent fiel zudem die Quote der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber im Jahr 2025 geringer aus als im Bundesdurchschnitt (10,4 Prozent). Dies ist positiv zu bewerten.  

Bildungsarmut (BM 2026: 6. Platz): Bei der Überprüfung der Bildungsstandards im Lesen für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler aus dem Jahr 2022 erreichten 11,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern nicht den Mindeststandard (Bundesdurchschnitt: 15,2 Prozent). Geringere Risikogruppen als in vielen anderen Bundesländern konnten im Jahr 2024 ebenfalls für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in den Naturwissenschaften und in Mathematik festgestellt werden. In Mecklenburg-Vorpommern mussten im Jahr 2024 jedoch relativ mehr Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen als in anderen Bundesländern (Mecklenburg-Vorpommern: 10,0 Prozent; Bundesdurchschnitt: 7,8 Prozent).  

Potenziale

Hochschule und MINT (BM 2026: 13. Platz): Die Relation der Absolventinnen und Absolventen zur akademischen Bevölkerung (15 bis 65 Jahre) fiel im Jahr 2024 mit 4,7 Prozent leicht überdurchschnittlich aus (Bundesdurchschnitt: 4,3 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit einem ingenieurwissenschaftlichen Studium an allen Absolventinnen und Absolventen. Im Jahr 2024 lag er in Mecklenburg-Vorpommern bei 11,7 Prozent (Bundesdurchschnitt: 15,9 Prozent). Mit 23,7 Prozent fällt zudem die Relation der MINT-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler zum wissenschaftlichen Personal unterdurchschnittlich aus. Dies ist der niedrigste Wert aller Bundesländer (Bundesdurchschnitt: 33,3 Prozent). Außerdem nehmen in Mecklenburg-Vorpommern relativ wenige Studienanfängerinnen und -anfänger ein duales Studium auf.  

Betreuungsbedingungen (BM 2026: 13. Platz): Die Betreuungsrelationen fallen in Mecklenburg-Vorpommern teilweise unterdurchschnittlich aus. So beträgt die Relation zwischen den Kindern in Kindertageseinrichtungen und ihren Betreuerinnen und Betreuern in Mecklenburg-Vorpommern 8,0 und im Bundesdurchschnitt 5,2. Bei den beruflichen Teilzeit-Schulen weist Mecklenburg-Vorpommern die schlechtesten Schüler-Lehrer-Relationen aller Bundesländer auf (Mecklenburg-Vorpommern: 37,9; Bundesdurchschnitt: 33,1). Bei den Klassengrößen schneidet Mecklenburg-Vorpommern unterschiedlich ab. So beträgt die Klassengröße in den Teilzeit-Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern 19,7 und im Bundesdurchschnitt 18,7. In der Sekundarstufe I an den Gymnasien weist Mecklenburg-Vorpommern jedoch die geringste Klassengröße aller Bundesländer auf. 

Forschungsorientierung (BM 2026: 12. Platz): Mecklenburg-Vorpommern weist insbesondere bei den eingeworbenen Drittmitteln je Professorin und Professor mit 138.900 Euro einen unterdurchschnittlichen Wert auf (Bundesdurchschnitt: 187.100 Euro). Unterdurchschnittlich fallen ebenfalls die Forschungsausgaben je Forscherin und Forscher an Hochschulen aus (Mecklenburg-Vorpommern: 143.100 Euro; Bundesdurchschnitt: 151.300 Euro). Weiterhin ist in Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der abgeschlossenen Habilitationsverfahren je 100 Professorinnen und Professoren mit 2,8 etwas geringer als im bundesdeutschen Durchschnitt (3,1). Bei der Promotionsquote schneidet Mecklenburg-Vorpommern jedoch überdurchschnittlich ab. 7,1 Prozent aller Abschlüsse an Hochschulen waren im Jahr 2024 Promotionen (Bundesdurchschnitt: 5,5 Prozent).  

Das vollständige Profil als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen über Mecklenburg-Vorpommern. Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.

Factsheet herunterladen
Platz
Indikator
Punkte
3.
Integration
3.4
4.
Inputeffizienz
18.5
4.
Bildungsarmut
-32.8
8.
Digitalisierung
19.7
9.
Ausgabenpriorisierung
-5.1
9.
Zeiteffizienz
-2.8
10.
Gesamtranking
-3.2
11.
Förderinfrastruktur
17.3
11.
Schulqualität
-56.1
12.
Betreuungsbedingungen
4.9
12.
Internationalisierung
33.1
12.
Hochschule/MINT
-22
13.
Berufliche Bildung / Arbeitsmarktorientierung
-21
13.
Forschungsorientierung
1.5

WAS IST EIN DYNAMIKRANKING?

Unser Dynamikranking vergleicht die Bundesländer nach den Veränderungen, die sich von 2013 zu 2026 in den Punktwerten ergeben.

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen