Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert auf Sie über die aktuellsten Entwicklungen und Diskussionen rund um Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.


Die FDP und Wirtschaftsverbände wie der BDI fordern seit Längerem eine Verschiebung des deutschen Ziels der Treibhausgasneutralität vom Jahr 2045 auf das Jahr 2050, dem Jahr, in dem auch in der Europäischen Union die Klimaneutralität erreicht werden soll. Für diese Forderung gibt es zahlreiche gute Gründe, allen voran enorme Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe.


An der Windkraft scheiden sich die Geister: Einerseits wird der Bau von Windkraftanlagen für das Gelingen der Energiewende als unverzichtbar angesehen. Andererseits wird gegen den Bau von Windkraftanlagen häufig erbitterter Widerstand geleistet.


Besser viel zu spät als nie! Jahrzehntelang hat die Politik Nutzen und Kosten des Ausbaus der Erneuerbaren nicht hinterfragt. Schlimmer noch: Die Politik hatte gar kein Interesse an einer Kostenbilanzierung gezeigt, wie der Bundesrechnungshof wiederholt bemängelt hat. Mit dem am 15. September 2025 veröffentlichten Monitoringbericht zur Energiewende wurde zwar noch immer keine Kostenbilanz gezogen.


Die neue Wirtschaftsministerin macht eigentlich Mut. Sie sieht sich laut eigener Aussage als Hüterin der Ordnungspolitik, der Marktwirtschaft und könnte zur Symbolfigur eines dringend nötigen wirtschaftspolitischen Kurswechsels werden. Doch dabei steht ihr der Koalitionsvertrag im Wege. Und auch das Ministerium, das ehemalige BMWK von Robert Habeck, könnte sich für Frau Bundesministerin Reiche als Hindernis erweisen.

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