Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert auf Sie über die aktuellsten Entwicklungen und Diskussionen rund um Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.

Deutschland verfehlt abermals die selbstgesteckten Ziele bei der Digitalisierung. Von 7.509 Verwaltungsleistungen wurden bisher nur 823 bundesweit digitalisiert. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige Behörden-Digimeter. Im Auftrag der INSM prüft das Institut der Deutschen Wirtschaft jedes Jahr die Fortschritte in der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG). Dieses sah eine vollständige Digitalisierung der deutschen Verwaltung schon bis 2022 vor. Nun führte das Digimeter einen weit größeren Verzug zutage als bisher angenommen: Bei der aktuellen Geschwindigkeit dauere die vollständige Digitalisierung der deutschen Verwaltung noch über 19 Jahre.


Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lädt heute (Dienstag, den 24. März) um 08:00 Uhr zu einem parlamentarischen Frühstück in die Lasagneria des Restaurants Il Punto (Neustädtische Kirchstraße 6, 10117 Berlin) ein. Gemeinsam mit Dr. Klaus-Heiner Röhl und Ralph Brinkhaus MdB (CDU), Sprecher für Digitales und Staatsmodernisierung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, werden wir erörtern, welche Maßnahmen jetzt Priorität haben müssen, um den digitalen Rückstand Deutschlands endlich aufzuholen. Table.Briefings-Journalistin Sara Sievert moderiert die Veranstaltung.


Nur knapp elf Prozent der gesetzlich als digital vorgeschriebenen Verwaltungsdienstleistungen stehen auch tatsächlich online zur Verfügung. Drei Jahre nach Verstreichen der ursprünglichen Umsetzungsfrist des Onlinezugangsgesetzes (OZG) ist die Bilanz der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland weiterhin verheerend. Das aktuelle Behörden-Digimeter 2026, erstellt vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), entlarvt eine tiefe Kluft zwischen politischen Ankündigungen und der digitalen Realität in den Ämtern.

Deutschland verfehlt beim E-Government krachend seine Ziele und steht auch im EU-Vergleich schlecht da.

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