Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert auf Sie über die aktuellsten Entwicklungen und Diskussionen rund um Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.

Produktivitätsfortschritt ist die Keimzelle von Wirtschaftswachstum. – Doch Deutschland befindet sich im fünften Rezessionsjahr in Folge: Immer mehr Mobile und Produktive verlassen das Land. Dadurch steigt der Druck auf die aktuelle Bundesregierung, denn kontinuierliches Wachstum könnte den Haushalt entlasten, eine Umverteilung ermöglichen und den Sozialstaat bezahlbar halten.


Ein aktuelles Gutachten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) warnt vor einer anhaltenden Wohlstandsstagnation in Deutschland. Ohne einen deutlichen Produktivitätsschub drohe der deutschen Wirtschaft ein Jahrzehnt der Stagnation. Seit 2019 stagniert das Bruttoinlandsprodukt (BIP), während die Bevölkerung wächst – das BIP pro Kopf ist um 1,5 Prozent gesunken. Der demografische Wandel verschärft die Lage zusätzlich, da der Arbeitseinsatz pro Kopf bis 2035 sinken dürfte.

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, wie sich unterschiedliche Wachstumssteigerungen durch eine Erhöhung der Produktivität auf Wirtschaftskraft, Einkommen und Sozialversicherung bis 2040 auswirken. Das Ergebnis: Mit einem Anstieg der Produktivität kann Deutschland die aktuelle Phase der wirtschaftlichen Stagnation überwinden und die materiellen Lebensumstände seiner Bürger spürbar verbessern. Schon kleine jährliche Wachstumsraten summieren sich über die Jahre deutlich auf.

Die Wirtschaft ist das Herz unseres Landes: Sie sichert Arbeitsplätze, ermöglicht Investitionen in Bildung, Pflege, Infrastruktur und digitale Netze und garantiert soziale Sicherheit und Renten. Doch dieses Herz schlägt schwächer: Unser BIP stagniert, und ohne Wachstum droht Stillstand – weniger Jobs, weniger Investitionen, weniger Zukunft.

Drei unterschiedliche Ökonomen in unterschiedlichen Rollen, aber mit gar nicht so unterschiedlichen Meinungen. Es ging um den Herbst der Reformen, und wie ein Winter der Entlassungen vermieden werden kann. Aktuelle Herausforderungen der Regierung wurden bei dieser INSM-Veranstaltung im Axica-Tagungszentrum neben dem Brandenburger Tor ebenso thematisiert wie mögliche Lösungsansätze.


Die neue Bundesregierung ist 100 Tage im Amt. Traditionell der Moment für eine erste Bilanz. Aus marktwirtschaftlicher Perspektive fällt diese leider negativ aus. Zwar hat die Wirtschaft nach dem Überwinden des Ampel-Chaos kurzfristig Hoffnung geschöpft, was sich an steigenden Stimmungsindikatoren ablesen ließ. Doch die Regierung konnte diese Hoffnung noch nicht mit konkretem Handeln bestätigen.

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und bleiben Sie immer informiert.
Erfahren Sie mehr über uns!