Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert auf Sie über die aktuellsten Entwicklungen und Diskussionen rund um Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.


Seit 2023 dürfen Frührentner unbegrenzt hinzuverdienen. Eine neue IW-Analyse der Rentenversicherungsdaten zeigt: Diese Möglichkeit wird mittlerweile häufiger genutzt als vor dem Wegfall der Hinzuverdienstgrenze. Das scheint das Renteneintrittsverhalten zu verändern und belastet zugleich die gesetzliche Rentenversicherung.

Seit dem 1. Januar 2025 haben Unternehmen in Deutschland den Abbau von über 177.000 Arbeitsplätzen angekündigt.

Deutschland gehört bei den Energiepreisen für Unternehmen zu den teureren Standorten Europas und liegt im globalen Vergleich deutlich über Ländern wie den USA, Kanada oder China. Die Studie von Prof. Dr. Manuel Frondel zeigt, welche Faktoren Strom- und Gaspreise treiben und welche Reformen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken könnten.


Deutschlands Industrie zahlt für Strom rund 75 Prozent mehr als Frankreich. Eine neue INSM-Studie von Prof. Dr. Manuel Frondel zeigt, warum staatliche Abgaben und Netzentgelte die Preise treiben – und welche energiepolitischen Reformen aus Sicht der Studie für mehr Wettbewerbsfähigkeit sorgen könnten.


Die Erwartungen an die angekündigte Einkommensteuerreform waren hoch. Nun liegen die Eckpunkte der Koalition auf dem Tisch. Doch reichen diese Maßnahmen aus, um kleine und mittlere Einkommen sowie Familien tatsächlich spürbar zu entlasten? Der Beitrag analysiert die geplanten Reformschritte, ordnet ihre ökonomischen Auswirkungen ein und geht der Frage nach, ob es sich um den versprochenen großen Wurf handelt oder eher um eine steuerpolitische Mogelpackung.

Ist Deutschland eigentlich immer noch die „Bürokratische Republik Deutschland“ (BRD)? Allein die Berichts- und Dokumentationspflichten aus Bundesgesetzen umfassen rund 100.000 Einzelvorgaben und verursachen in der deutschen Wirtschaft laut Normenkontrollrat laufende Kosten von etwa 64 Milliarden Euro pro Jahr. Darin sind Belastungen durch EU-Recht, Landes- und Kommunalvorschriften sowie Kosten aus Gesetzesänderungen und weiteren Erfüllungspflichten noch nicht einmal berücksichtigt.


INSM am Tag des „Entlastungskabinetts“: Bürokratieabbau machen, nicht nur ankündigen Entgegen anderslautenden Behauptungen aus der Politik erleben die Unternehmen weiterhin steigende Bürokratielasten. Dies ergibt eine neue Studie des IW Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Während der offizielle Bürokratiekostenindex des Statistischen Bundesamtes seit 2012 einen Rückgang ausweist, zeichnet die Befragung von Unternehmen ein völlig anderes Bild: Im IW-Zukunftspanel (über 1.000 Unternehmen) sagen fast 55 Prozent, der Bürokratieaufwand sei spürbar gestiegen, rund weitere 24 Prozent sehen zumindest eine Zunahme. Gerade einmal 1,5 Prozent berichten von einer Entlastung. Der Grund für die Diskrepanz: Die offizielle Messung erfasst nur einen engen Ausschnitt, EU-Recht, Landes- und Kommunalvorschriften sowie der Aufwand durch ständige Gesetzesänderungen fließen gar nicht erst ein.


Deutschland investiert in den kommenden Jahren mehrere hundert Milliarden Euro zusätzlich in die äußere Sicherheit, um angesichts der Bedrohung durch Russland und einer erratischen US-Politik als größte Volkswirtschaft Europas das Rückgrat der konventionellen europäischen Sicherheitsarchitektur bilden zu können. Auch wenn die Verteidigungsfähigkeit das zentrale Ziel ist, stellt sich die Frage nach den ökonomischen Wirkungen der Aufrüstung. Finanziert sich die Wiederbewaffnung dank der Investitionen in die heimische Industrie weitgehend von selbst, oder wären Einsparungen an anderer Stelle notwendig, damit die Schulden nicht aus dem Ruder laufen?

Wir biegen mit der Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Gitta Connemann auf die Zielgerade der Reformtour ein und kommen gleichzeitig dem sich schließenden Reformfenster immer näher.


INSM lobt Arbeitsrechtsflexibilisierung und Bürokratieabbau, vermisst aber spürbare Entlastungen. INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben: „Mehr, als sich die Koalition zugetraut hätte, aber kein Aufbruchssignal“ / INSM-Volkswirte bewerten Arbeitsmarkt, Steuern und Industriepolitik im Detail.


Aller Anfang ist schwer. Nach über einem Jahr im Amt macht sich die Koalition nun auf den Weg. Endlich mag man sagen. In den 34 vereinbarten Punkten ist einiges gut, manches fehlt aber. Sehr positiv ist, dass sich die Koalition nochmals hinter eine 1:1-Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission gestellt hat. Trotz aller berechtigter Kritik an den absehbar weiter steigenden Beiträgen erhöht es die Chance, dass es wirklich zu einer 180-Grad-Wende in der Rentenpolitik kommt: Weg von reiner Umlage, hin zu mehr Kapitaldeckung. Weg von Frühverrentungsanreizen, hin zu längerem Arbeiten.

In dieser Woche geht es um alles: Wird der Koalition das große Reformpaket gelingen, das Deutschland wieder wettbewerbsfähig macht oder Reformblockaden führen zu weiter steigenden Steuern und Abgaben. Die Lage ist so ernst wie nie zuvor.

Ein Novum auf der ZEIT-ZU-WENDEN-Tour: Erstmals durfte INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben zwei renommierte Gäste gleichzeitig im ZEIT-ZU-WENDEN-BUS interviewen. Und diesmal Gäste, die normalerweise andere interviewen: Karina Mößbauer, Chefkorrespondentin Politik bei The Pioneer und Gordon Repinski, Chefredakteur von POLITICO Deutschland.

Nach sechs Monaten Beratung hat die Rentenkommission ihren Bericht vorgelegt. Zwei Dinge sind gelungen, mit denen nicht jeder gerechnet hat.


Kaum gibt es erste Anzeichen echten Wettbewerbs im deutschen Fernverkehr, setzt die ordnungspolitische Nervosität ein: Mit Italo drängt ein finanzstarker neuer Anbieter auf zentrale Strecken – und sofort werden Warnungen vor „ungesteuertem Wettbewerb“ laut.

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und bleiben Sie immer informiert.
Erfahren Sie mehr über uns!