Aktuelle Publikationen der INSM im Überblick
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht regelmäßig Studien, Analysen und Positionspapiere zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen, die sich mit Fragen rund um die Soziale Marktwirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit befassen.
- BildungPublikation
Ungleichheiten im Bildungswesen und der Bildungsföderalismus
Durch die Gestaltungsfreiheit der Länder können Ungleichheiten in den Bildungschancen entstehen, die zu einem Gerechtigkeitsproblem werden und damit zu Benachteiligungen führen können. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der INSM. In der Studie wurden die Rahmenbedingungen und Bildungseinrichtungen von der frühen Kindheit bis zum Studium in den Bundesländern verglichen und die Probleme analysiert.
- Steuern & FinanzenPublikation
Wirkung eines einheitlichen Mehrwertsteuersatzes auf private Haushalte
Die Abschaffung von Mehrwertsteuerprivilegien und eine Vereinheitlichung des Mehrwertsteuersatzes auf 16 Prozent würde nur zu sehr geringen Zusatzbelastungen führen. Die Wissenschaftler des DIW econ haben berechnet, wie sich eine Vereinheitlichung der Mehrwertsteuersätze auf die Konsumausgaben verschiedener Haushaltstypen auswirken. Dabei kommen sie zum Ergebnis, dass die Haushalte, auch die mit niedrigen Einkünften, nur wenig zusätzlich belastet.
- ArbeitPublikation
Prof. Dr. Norbert Berthold: "Arbeitslosigkeit würde sinken"
Ein relevanter Teil der Deutschen arbeitet nur wenige Stunden die Woche, knapp die Hälfte der Arbeitslosen bleibt länger als ein Jahr erwerbslos. Das liegt vor allem am Konstrukt der Minijobs und den Hartz-IV-Regeln, belegen Norbert Berthold, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, und Mustafa Coban in einer Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft nachgewiesen.
- SozialesPublikation
Prof. Ingo Pies: "Gute Ordnungspolitik bekämpft weltweiten Hunger"
Sind Finanzspekulanten schuld an den Hungerkatastrophen? Wirtschaftsethik-Professor Ingo Pies rät, genauer nach den Ursachen zu forschen. Denn falsche Antworten schaden den Betroffenen nur. Die Thesen des folgenden Artikels basieren auf der Studie „Chancengerechtigkeit durch Ernährungssicherung – zur Solidaritätsfunktion der Marktwirtschaft bei der Bekämpfung des weltweiten Hungers“, die Pies im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt hat.
- KonjunkturPublikation
Studie: Agenda 2010 wirkt
Die Reformen der Agenda 2010 haben sich positiv auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, in welcher der Forschungsstand über die Auswirkungen der Hartz-Reformen untersucht wurde. Die Studie "10 Jahre Hartz-Reformen" wurde vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt. Die Wissenschaftler empfehlen, nicht beim Erreichten Halt zu machen, und mahnen weiteren Änderungen an. So müsse unter anderem der Einstieg in Arbeit erleichtert werden.
- Steuern & FinanzenPublikation
Gutachten: Bis zu 5,5 Prozent weniger Altersvorsorge
Am Donnerstag, 14. Februar 2013, wird der EU-Kommissar Algirdas Semeta einen Entwurf zur Ausgestaltung der Finanztransaktionssteuer in der EU vorlegen. Spekulationen sollen damit eingedämmt werden und gleichzeitig erhofft man sich neue Milliarden für die Staatskasse. Geht diese Rechnung auf? Vermutlich nicht. Mindestens wird es Kollateralschäden geben. Nach Berechnungen einer Studie für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) trifft eine solche Steuer vor allem Privatanleger und zwar in einer Größenordnung von 2,5 bis 5,5 Prozent der auszahlbaren Renten.
- Energie & UmweltPublikation
Ist die Energiewende ein Erfolg?
Die Energiewende ist ein Großprojekt. Um Erfolg oder Misserfolg zu beurteilen, müssen viele Aspekte berücksichtigt werden. Das Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hat in unserem Auftrag alle Aspekte der Energiewende einem Check unterzogen. Die Ergebnisse zeigen: Einige Bereiche sind erfolgreich, in anderen gibt es erheblichen Nachholbedarf.
- ArbeitPublikation
10 Prozent mehr Wohlstand durch 55+
Der zukünftige Wohlstand Deutschlands hängt entscheidend von der Beteiligung Älterer am Erwerbsleben ab. Durch zielgerichtete Reformen kann bis zum Jahre 2030 die Wirtschaftsleistung um 10 Prozent über einem vergleichbaren Szenario liegen, bei dem die Bedingungen von heute fortgeführt werden - Unterschied pro Kopf und Jahr: 3500 Euro. Dies ist das Ergebnis der Gemeinschaftsstudie „Demografie und Wachstum“, die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut für Weltwirtschaft (IfW), dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt wurde.
- Energie & UmweltPublikation
Aspekt 2: Wirtschaftlichkeit
Die Energiewende muss so wirtschaftlich wie möglich vollzogen werden. Aber die Kosten, wie die gestiegene EEG-Umlage, belasten die Industrie. Hiergegen würden mehr Wettbewerb, ein Subventionsstopp und eine Europäisierung der Energiepolitik helfen.
- Energie & UmweltPublikation
Aspekt 3: Wettbewerbsfähigkeit
Deutsche Firmen müssen wettbewerbsfähig bleiben. Aber industrielle Stromverbraucher sind in Deutschland deutlich stärker belastet, als Akteure im EU-Ausland. Der Auftrieb der Strompreise muss deswegen begrenzt werden.
- Energie & UmweltPublikation
Aspekt 4: Versorgungssicherheit
Die Stromversorgung muss gewährleistet sein, allerdings ist sie in sonnen- und windschwachen Wintermonaten mit einem sehr hohen Stromverbrauch gefährdet. Deswegen muss auf mittlere Sicht der Ausbau von effizienten fossilen Anlagen ermöglicht werden.
- Energie & UmweltPublikation
Aspekt 5: Netze und Infrastruktur
Für die Energiewende brauchen wir ein belastbares Stromleitungsnetz. Das für den Netzausbau definierte Ziel wurde allerdings nicht erreicht. Der Ausbau muss nun intelligent gesteuert werden, auch um weitere Belastungen für alle gering zu halten.
- Energie & UmweltPublikation
Aspekt 6: Klimaschutz
Umweltverträglichkeit ist ein Ziel der Energiepolitik. Der CO2-Ausstoß hat sich leider bisher nicht wie gewünscht reduziert, was auch am hohen Stromverbrauch im Zuge von Wachstumsprozessen liegt. Bislang müssen dafür vor allem fossile Energieträger genutzt werden.
- Energie & UmweltPublikation
Einleitung
Wie die Energiewende vollzogen werden soll, wird schon seit Jahren diskutiert und ist seit 2011 endgültig beschlossen. Sie ist eines der größten politische Projekte und umfasst vielschichtige Dimensionen – einen Masterplan gibt es allerdings nicht.
- Energie & UmweltPublikation
Fazit
Das gigantische Projekt Energiewende ist teilweise auf einem guten Wege. Die Gesamtbewertung aller Aspekte belegt jedoch, dass es noch viele Herausforderungen gibt, um die Energiewende insgesamt zum Erfolg zu führen.