Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht regelmäßig Studien, Analysen und Positionspapiere zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen, die sich mit Fragen rund um die Soziale Marktwirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit befassen.

Die Energiewende muss so wirtschaftlich wie möglich vollzogen werden. Aber die Kosten, wie die gestiegene EEG-Umlage, belasten die Industrie. Hiergegen würden mehr Wettbewerb, ein Subventionsstopp und eine Europäisierung der Energiepolitik helfen.

Deutsche Firmen müssen wettbewerbsfähig bleiben. Aber industrielle Stromverbraucher sind in Deutschland deutlich stärker belastet, als Akteure im EU-Ausland. Der Auftrieb der Strompreise muss deswegen begrenzt werden.

Die Stromversorgung muss gewährleistet sein, allerdings ist sie in sonnen- und windschwachen Wintermonaten mit einem sehr hohen Stromverbrauch gefährdet. Deswegen muss auf mittlere Sicht der Ausbau von effizienten fossilen Anlagen ermöglicht werden.

Für die Energiewende brauchen wir ein belastbares Stromleitungsnetz. Das für den Netzausbau definierte Ziel wurde allerdings nicht erreicht. Der Ausbau muss nun intelligent gesteuert werden, auch um weitere Belastungen für alle gering zu halten.

Umweltverträglichkeit ist ein Ziel der Energiepolitik. Der CO2-Ausstoß hat sich leider bisher nicht wie gewünscht reduziert, was auch am hohen Stromverbrauch im Zuge von Wachstumsprozessen liegt. Bislang müssen dafür vor allem fossile Energieträger genutzt werden.

Wie die Energiewende vollzogen werden soll, wird schon seit Jahren diskutiert und ist seit 2011 endgültig beschlossen. Sie ist eines der größten politische Projekte und umfasst vielschichtige Dimensionen – einen Masterplan gibt es allerdings nicht.

Das gigantische Projekt Energiewende ist teilweise auf einem guten Wege. Die Gesamtbewertung aller Aspekte belegt jedoch, dass es noch viele Herausforderungen gibt, um die Energiewende insgesamt zum Erfolg zu führen.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien gehört zum Kern der Energiewende. Hier ist die Bundesregierung weitestgehend im Zeitplan. Dennoch müssen noch einige technische Herausforderungen gelöst werden und die Marktintegration besser gelingen.

Der „Deutschland-Check“ ist eine Dauerstudie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (IMSM) und der WirtschaftsWoche (WiWo). Wissenschaftler des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln bewerten darin monatlich die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.

Ein wettbewerbsorientiertes Finanzierungsmodell würde den Ausbau der Erneuerbaren Energien in den kommenden acht Jahren um bis zu 52 Milliarden Euro günstiger machen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), das in Berlin vorgestellt wurde.

Bund und Länder haben Ende Juni 2012 dem europäischen Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion zugestimmt. Damit tritt der sogenannte Fiskalvertrag zum 1.1.2013 in Kraft und entfaltet damit schon für das Haushaltsjahr 2014 verbindliche Wirkung. Wie bewerten die Wissenschaflter des IW-Köln die Bschlüsse?

Erst zum 01. Januar 2011 eingeführt, steht die Luftverkehrsteuer schon wieder auf der Kippe. Die Wissenschaftler des Institus der deutschen Wirtschaft Köln (IW) haben nichts gegen die Pläne des Wirtschafts- und Verkehrsministerium, die Steuer wieder abzuschaffen.

Das erklärte Ziel der Einführung des Betreuungsgeldes ist es, Eltern die Wahlfreiheit bei der Kleinkinderbetreuung zu ermöglichen und die Erziehungsleistung von Eltern, die sich für eine Betreuung zu Hause entscheiden, zu würdigen. Dieses Ziel wird verfehlt, urteilen die Wissenschaftler des IW Köln im Deutschland-Check.

Die derzeitige Finanzierung der Energiewende ist unsozial. Einkommensschwache Haushalte werden durch das EEG relativ bis zu 10mal schwerer belastet, als Haushalte mit hohem Einkommen. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor, die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt wurde.

Viele Konjunkturforscher in verschiedenen Instituten arbeiten zurzeit intensiv an ihren Frühjahrsprognosen. Im Detail werden sich die Ergebnisse unterscheiden, wohl aber weniger in der Grundaussage: Nach einem schwachen Winterhalbjahr zeigt die Wachstumskurve in Deutschland wieder nach oben. Auch in einem zweiten Punkt sind sich die Prognostiker wohl weitgehend einig: Die deutsche Volkswirtschaft wird nach 2010 und 2011 auch in diesem und dem nächsten Jahr die Konjunkturlokomotive in Euroland sein.