Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht regelmäßig Studien, Analysen und Positionspapiere zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen, die sich mit Fragen rund um die Soziale Marktwirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit befassen.

Ein zentraler Befund des aktuellen Armuts- und Reichtumsberichts ist ein Rückgang der Reallöhne bei den unteren 40 Prozent der abhängig Beschäftigten gegenüber 1995. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) verweist darauf, dass dies in erster Linie durch die Integration von Millionen Arbeitslosen und Zuwanderern in den Arbeitsmarkt zu erklären ist. Diese Arbeitsmarkterfolge dürfen nicht durch neue Regulierungen zunichte gemacht werden.

Aus immer weniger immer mehr rausholen. Was sich anhört wie die Jobbeschreibung eines Motorenentwicklers, ist ziemlich genau die Aufgabe, vor der unsere Soziale Marktwirtschaft steht. In den kommenden Jahren schrumpft der erwerbstätige Teil der Bevölkerung, gleichzeitig steigt die Zahl der Rentner steil an. Das IW Köln hat berechnet, wie groß die dadurch entstehende Produktivitätslücke ist und wie sie geschlossen werden kann.

Seit Jahren steigen die Steuereinnahmen schneller als die Einkommen. Wir fordern: Leistung muss sich wieder lohnen, untere und mittlere Einkommen müssen entlastet werden. Wie das bei solider Haushaltspolitik gehen kann, hat das ifo Institut berechnet. - Im Folgenden das Fazit der Studie, die gesamte Studie gibt es als Download.

Im Jahr 2040 werden deutlich weniger Menschen in Deutschland arbeiten und damit Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Wie dramatisch wirken sich die wegbrechenden Einnahmen auf öffentliche Haushalte und Sozialversicherungen aus, insbesondere auf die Rentenversicherung? - Antworten gibt eine neue Analyse (PDF als Download) des Prognos-Instituts. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Gewerkschaften und Sozialverbände fordern lautstark, das Rentenniveau einzufrieren oder sogar auf 50 Prozent anzuheben. Das wäre fatal. Das würde die ohnehin steigenden Kosten für die gesetzliche Rente noch weiter in die Höhe treiben. Bezahlen müssten es vor allem die Beitragszahler. Was das für die verschiedene Haushaltstypen bedeuten würde, hat das Institut der deutschen Wirtschaft berechnet.

Die Bundesländer erreichen im Vergleich zum Vorjahr keine Fortschritte in der Leistungsfähigkeit ihrer Bildungssysteme. Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Bildungsintegration der Flüchtlinge.

Für eine gelingende Bildungsintegration fehlen neben Sprachkursen auch Kitaplätze, Schulplätze sowie spezielle Angebote für Flüchtlinge, die eine Ausbildung oder ein Studium beginnen wollen. Die Autoren des INSM-Bildungsmonitors haben daher untersucht, welche Verbesserungen nötig sind und was diese kosten würden.

Mehr Wettbewerb im Schulsystem? Das klingt nach Leistungsdruck. In Wirklichkeit geht es aber um bessere Bildungsangebote. Zum Wohle von Eltern und Kindern. Wie mit mehr Marktwirtschaft Kinder zu einem selbstverantwortlichen Leben befähigt werden, zeigt Prof. Dr. Ludger Wößmann in seiner Studie "Ein wettbewerblicher Entwurf für das deutsche Schulsystem".

"Die hohen Kosten eines konstanten oder höheren Sicherungsniveaus belasten vor allem junge und künftige Beitragszahler", schreibt Dr. Jochen Pimpertz vom IW Köln in einer Studie für die INSM. Doch der Wissenschaftler hat auch eine gute Nachricht: Die längere tatsächliche Erwerbsbiografien stabilisiert das Rentenniveau.

Die aktuelle Rentendiskussion dreht sich vor allem um die Stabilisierung des Rentenniveaus und die Einführung einer Lebensleistungsrente. Doch beide Maßnahmen stellen keine adäquate Antwort dar, um adressierten Probleme wie dem der Altersarmut zu begegnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie Professor Dr. Christian Hagist von der Otto Beisheim School of Management (WHU).

Deutschland wächst und schrumpft gleichzeitig. Während infolge des demografischen Wandels in den kommenden Jahren überproportional viele Fachkräfte aus dem Berufsleben ausscheiden werden, steigt die Zahl jüngerer Menschen dank der Zuwanderung. Welche großen Aufgaben ergeben sich daraus? Eine Studie von Dr. Hubertus Bardt und Dr. Hans-Peter Klös vom IW Köln.

Baut die Politik keine überflüssigen Hindernisse auf dem Arbeitsmarkt ab, könnten zusätzliche Kosten der Integration von Flüchtlingen alleine in den kommenden zwei Jahren von bis zu knapp 4 Milliarden Euro entstehen. Das ist das Ergebnis einer Berechnung von Dr. Tobias Hentze und Holger Schäfer vom IW Köln

Die Bundesländer erreichen im Vergleich zum Vorjahr nur noch geringe Verbesserungen in der Leistungsfähigkeit ihrer Bildungssysteme. Fortschritten bei den Kindertagesstätten und ganztägigen Betreuungsangeboten stehen Rückschritte bei der Integration gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt der Bildungsmonitor 2015.

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Viele Menschen ziehen zu uns, weil unser Land attraktiv ist. Und diese Menschen helfen dabei, dass es das bleibt. Die Grafik zeigt die Chancen der gezielten Einwanderung auf.

Eine hohe Wirtschaftsdynamik und ein intakter Arbeitsmarkt mit hohen Einstellungschancen steigern die Lebenszufriedenheit signifikant. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)