4. Problem: zu geringe Qualifikation.
Im internationalen Vergleich fällt auf, dass in Deutschland die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sehr selten über einen einschlägig qualifizierenden Hochschulabschluss verfügen.
Forderung: Fortbildung und Personal mit höheren Abschlüssen einstellen
Egbert:
„Erstens sollte das bereits eingesetzte Personal kontinuierlich weiterqualifiziert werden. Zweitens sollte auch Personal mit einschlägigen Hochschulabschlüssen beschäftigt werden. Wird dieser Qualitätsaspekt noch mit dem Quantitätsaspekt verbunden, so müsste drittens sowohl die Anzahl der Aus- und Weiterbildungsplätze an Fachschulen, als auch die Anzahl an Studienplätzen in einschlägigen Studiengängen zunehmen.“
Wie das gelingen kann:
„Monetäre Anreize, die zu einer Absenkung der Ausbildungskosten führen, wie auch höhere Entlohnungen sind geeignete Maßnahmen, um das Berufsfeld langfristig attraktiver zu gestalten.“
Hier aber liegt das Problem:
„Gegenwärtig ist das Einkommen von in der Kindertagesbetreuung beschäftigten Fachkräften mit anderen Berufsgruppen ohne Hochschulabschluss vergleichbar.“
Was also gebraucht wird:
„Eine Erhöhung des Tariflohns für Beschäftigte mit Hochschulabschluss wäre notwendig. Dies würde erstens Anreize für Fachkräfte setzen, nach einer Fachschulausbildung zusätzlich einen Hochschulabschluss zu erwerben, zweitens würde das Berufsfeld ganz allgemein für Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung attraktiver.“