Lasten des demografischen Wandels gerechter verteilen
Ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Auch eine gerechtere Verteilung der Lasten des demografischen Wandels auf Junge und Alte würde der Gesetzlichen Rentenversicherung helfen.
Die Deutschen werden älter, die Politik muss die Tragfähigkeit der Gesetzlichen Rentenversicherung sicherstellen. Nur wenige Stellschrauben können dafür genutzt werden, etwa die steigende Lebenserwartung besser auf Arbeits- und Rentnerleben aufzuteilen. Ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Auch eine gerechtere Verteilung der Lasten des demografischen Wandels auf Junge und Alte würde der Gesetzlichen Rentenversicherung helfen.
Weniger Junge, mehr Alte: Jeder Zweite in Deutschland ist heute älter als 45 und jeder Fünfte älter als 66 Jahre – Tendenz steigend. Der demografische Wandel in Deutschland trifft zunehmend die Gesetzliche Rentenversicherung. Immer weniger Beitragszahler müssen einen Rentner finanzieren. Wenn nichts getan wird, ist die Folge: In der Tendenz steigen die Beitragssätze, das Sicherungsniveau sinkt.
Eine wichtige Frage ist deshalb: Wie werden die Lasten des demografischen Wandels gerecht verteilt?










