10 Fakten zu Bürokratie
Bürokratie beinhaltet gesetzlich bedingte Informations- und Dokumentationspflichten sowie die damit verbundenen Kosten und Zeitressourcen. In einem erweiterten Verständnis umfasst es auch private und halb-öffentliche Regelungen, die aus staatlichen Vorgaben resultieren können.
Bürokratieabbau in Deutschland ist ein Muss
Keine Frage, ein gewisser Regulierungsrahmen ist notwendig, um das Funktionieren von Staat und Wirtschaft zu organisieren. Denn das ist Bürokratie im eigentlichen (positiven) Sinne: die Umsetzung von Entscheidungen in einem geregelten Ablauf auf Basis von Gesetz und Vorschrift zu organisieren. Bürokratie stellt damit Genauigkeit, Planbarkeit und eine (effiziente) Routine sicher. Sie bestimmt den Handlungsspielraum von Unternehmen, schützt den Wettbewerb und schafft Rechtssicherheit. Doch in Deutschland nimmt die Bürokratie immer weiter zu: Vorschriftenflut, Papierverbrauch, komplizierte Regelungen, eine nicht oder wenig digitalisierte Verwaltung, europäische Regulierungswut, ganze Zimmer voller Aktenordner für EINEN Antrag, jahrelange Genehmigungsverfahren, der wahnwitzig langsame Abschied vom Faxgerät und so weiter. Die Komplexität und die Vielzahl der administrativen Hürden hierzulande haben sich auf ein Niveau hochgeschraubt, das von Unternehmen und Bürgern und zunehmend von der Verwaltung selbst kaum noch zu bewältigen ist. Für die Wirtschaft entstehen dadurch Kosten in Milliardenhöhe, die ständig weiter anschwellen. Da bleibt kaum noch Luft, um die eigentlichen Herausforderungen wie Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung anzupacken. Die Bürokratie wird folglich zunehmend zum Standortnachteil. Warum in Deutschland investieren, wenn es anderswo schneller, einfacher und damit günstiger geht? Diese Faktensammlung stellt die wichtigsten Punkte rund um das Thema Bürokratie und deren dringend benötigten Abbau dar.






















