Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht regelmäßig Studien, Analysen und Positionspapiere zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen, die sich mit Fragen rund um die Soziale Marktwirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit befassen.

Deutschland steht 2026 vor einer der größten sozial- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen seit den Reformen der Agenda 2010. Nach sechs Jahren wirtschaftlicher Stagnation treffen geopolitische Unsicherheiten und rasanter Strukturwandel auf schrumpfende finanzielle Handlungsspielräume der Politik.

Seit dem 1. Januar 2025 haben Unternehmen in Deutschland den Abbau von über 160.000 Arbeitsplätzen angekündigt.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland stagniert: hohe Abgaben, zu wenig Investitionen und wachsender Fachkräftemangel gefährden unseren Wohlstand. Diese Faktensammlung zeigt, warum die Wirtschaftspolitik der letzten 20 Jahre an den Realitäten vorbeiging – und warum ohne grundlegende Reformen wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherung nicht zu halten sind.

Deutschlands Wirtschaft steckt fest. Das Wachstum bleibt aus, die Produktivität schwächelt, und immer mehr Unternehmen verlieren Vertrauen in den Standort. Was auf dem Spiel steht, ist nicht weniger als die wirtschaftliche Grundlage unseres Wohlstands. Ohne Reformen drohen weniger Arbeitsplätze, weniger Chancen und ein Staat, dem zunehmend die Mittel für seine zentralen Aufgaben fehlen. Noch ist Zeit gegenzusteuern. Aber sie läuft ab. Jetzt braucht es den Mut zur Wende – für neues Wachstum, neue Stärke und eine sichere Zukunft.

Deutschland steckt in einer finanz- und wirtschaftspolitischen Schieflage. Die Wirtschaft wächst kaum noch, während der Staat immer weiter wächst. Gleichzeitig ist Deutschland Hochsteuerland und macht immer neue Schulden. Diese Entwicklung schwächt die Wettbewerbsfähigkeit, belastet Bürger und Unternehmen und nimmt dem Staat langfristig den finanziellen Spielraum. Deutschland braucht deshalb einen klaren Kurswechsel in der Finanzpolitik.


Smartphones, Social Media und Online-Games bestimmen den Alltag vieler junger Menschen – doch zu welchem Preis? Das Bildungsmonitor Spezial zeigt: Hoher Social-Media-Konsum kann nicht nur die psychische Gesundheit belasten, sondern auch den Bildungserfolg gefährden.

Deutschland verzeichnet erstmals wieder seit über fünfzehn Jahren rund drei Millionen Arbeitslose (Bundesagentur für Arbeit, 2026). Diese Entwicklung belastet Staatsfinanzen, Sozialsysteme und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

In der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik wird in den großen Talkshowformaten kaum über Wirtschaftspolitik gesprochen; und wenn, dann häufig ohne Unternehmer, Wirtschaftsverbände oder Ökonomen als Stimmen der Wirtschaft. Das zeigt die neue INSM-Studie zur Gästelandschaft in wirtschaftspolitischen Sendungen der fünf größten Polittalkshows von Markus Lanz, Caren Miosga, Maybrit Illner, Sandra Maischberger sowie dem Format „hart aber fair“ mit Louis Klamroth. Sie knüpft an die Analyse aus dem Jahr 2023 an und vergleicht die Befunde auf Basis der Daten des Jahres 2025.

Deutschland verfehlt beim E-Government krachend seine Ziele und steht auch im EU-Vergleich schlecht da.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. International herrscht breite Einigkeit über die Notwendigkeit tiefgreifender Reformen (Vereinte Nationen, 2024). Dennoch besteht eine große Lücke zwischen dem politischen Anspruch, den Klimawandel zu begrenzen, und der tatsächlichen Umsetzung. Denn noch immer steigt weltweit der CO₂-Ausstoß.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat im Auftrag der INSM die Steuerbelastung in Deutschland im internationalen Wettbewerb untersucht.

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut INSA hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft eine Umfrage zu den wichtigsten politischen Anliegen und einer Beurteilung der aktuellen Wirtschaftspolitik erstellt. Bei den Themen Rente, Gesundheit und Migration sehen die Menschen den dringendsten Handlungsbedarf. In Bezug auf die wirtschaftspolitische Lage herrscht unabhängig von Alter und politischer Einordnung Einigkeit: Sie ist nicht zufriedenstellend und es braucht unbedingt Reformen. Eine erklärbare Lücke klafft zwischen dem Wunsch nach Reformen und der Bereitschaft persönliche Einschnitte in Kauf zu nehmen. Anstatt an seinen Bürgern, sollte der Staat lieber an sich selbst sparen.

Das 40-Prozent-Ziel bei den Sozialversicherungsbeiträgen rückt in immer weitere Ferne. Dadurch wird Arbeiten und Investieren in Deutschland immer unattraktiver, was Wohlstand und die Finanzierung von sozialen Sicherungssystemen nachhaltig bedroht.

Ein internationales Autorenteam des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WiFO), des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche und der Drexel University Philadelphia/USA hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die möglichen wirtschaftlichen Folgen eines Machtwechsels im Iran untersucht.

Das INSM‑Marktwirtschaftsbarometer 2026 zeigt: Die Deutschen halten sich für marktwirtschaftlicher, als sie tatsächlich denken – trotz marktnaher Selbsteinschätzung überwiegen bei vielen Themen staatliche Lösungen.