Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht regelmäßig Studien, Analysen und Positionspapiere zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen, die sich mit Fragen rund um die Soziale Marktwirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit befassen.

Deutschland steckt in einer finanz- und wirtschaftspolitischen Schieflage. Die Wirtschaft wächst kaum noch, während der Staat immer weiter wächst. Gleichzeitig ist Deutschland Hochsteuerland und macht immer neue Schulden. Diese Entwicklung schwächt die Wettbewerbsfähigkeit, belastet Bürger und Unternehmen und nimmt dem Staat langfristig den finanziellen Spielraum. Deutschland braucht deshalb einen klaren Kurswechsel in der Finanzpolitik.


Smartphones, Social Media und Online-Games bestimmen den Alltag vieler junger Menschen – doch zu welchem Preis? Das Bildungsmonitor Spezial zeigt: Hoher Social-Media-Konsum kann nicht nur die psychische Gesundheit belasten, sondern auch den Bildungserfolg gefährden.

Deutschland verzeichnet erstmals wieder seit über fünfzehn Jahren rund drei Millionen Arbeitslose (Bundesagentur für Arbeit, 2026). Diese Entwicklung belastet Staatsfinanzen, Sozialsysteme und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

In der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik wird in den großen Talkshowformaten kaum über Wirtschaftspolitik gesprochen; und wenn, dann häufig ohne Unternehmer, Wirtschaftsverbände oder Ökonomen als Stimmen der Wirtschaft. Das zeigt die neue INSM-Studie zur Gästelandschaft in wirtschaftspolitischen Sendungen der fünf größten Polittalkshows von Markus Lanz, Caren Miosga, Maybrit Illner, Sandra Maischberger sowie dem Format „hart aber fair“ mit Louis Klamroth. Sie knüpft an die Analyse aus dem Jahr 2023 an und vergleicht die Befunde auf Basis der Daten des Jahres 2025.

Deutschland verfehlt beim E-Government krachend seine Ziele und steht auch im EU-Vergleich schlecht da.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. International herrscht breite Einigkeit über die Notwendigkeit tiefgreifender Reformen (Vereinte Nationen, 2024). Dennoch besteht eine große Lücke zwischen dem politischen Anspruch, den Klimawandel zu begrenzen, und der tatsächlichen Umsetzung. Denn noch immer steigt weltweit der CO₂-Ausstoß.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat im Auftrag der INSM die Steuerbelastung in Deutschland im internationalen Wettbewerb untersucht.

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut INSA hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft eine Umfrage zu den wichtigsten politischen Anliegen und einer Beurteilung der aktuellen Wirtschaftspolitik erstellt. Bei den Themen Rente, Gesundheit und Migration sehen die Menschen den dringendsten Handlungsbedarf. In Bezug auf die wirtschaftspolitische Lage herrscht unabhängig von Alter und politischer Einordnung Einigkeit: Sie ist nicht zufriedenstellend und es braucht unbedingt Reformen. Eine erklärbare Lücke klafft zwischen dem Wunsch nach Reformen und der Bereitschaft persönliche Einschnitte in Kauf zu nehmen. Anstatt an seinen Bürgern, sollte der Staat lieber an sich selbst sparen.

Das 40-Prozent-Ziel bei den Sozialversicherungsbeiträgen rückt in immer weitere Ferne. Dadurch wird Arbeiten und Investieren in Deutschland immer unattraktiver, was Wohlstand und die Finanzierung von sozialen Sicherungssystemen nachhaltig bedroht.

Ein internationales Autorenteam des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WiFO), des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche und der Drexel University Philadelphia/USA hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die möglichen wirtschaftlichen Folgen eines Machtwechsels im Iran untersucht.

Das INSM‑Marktwirtschaftsbarometer 2026 zeigt: Die Deutschen halten sich für marktwirtschaftlicher, als sie tatsächlich denken – trotz marktnaher Selbsteinschätzung überwiegen bei vielen Themen staatliche Lösungen.

Deutschland steckt in der längsten wirtschaftlichen Schwächephase in der Bundesrepublikanischen Geschichte: Die Wirtschaftskraft entspricht aktuell der des Jahres 2019. Die Wachstumsprognosen sind mau. Das ließe sich ändern. Durch Reformen im Bereich Sozialabgaben, Steuern, Gesundheitswesen und Rente, durch bessere Investitionsbedingungen, weniger Regulierung und Anpassungen in Energiepolitik, Wohnungswesen und Arbeitsmarkt lassen sich substanzielle Wachstumsreserven heben, die aktuell brachliegen. So das Ergebnis einer Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag der INSM. Nach einem ersten Studienteil, der sich damit beschäftigt hat, wie sich unterschiedliche Wachstumssteigerungen durch eine Erhöhung der Produktivität auf Wirtschaftskraft, Einkommen und Sozialversicherung bis 2040 auswirken, hat das IfW in einem zweiten Schritt untersucht, mit welchen Reformschritten dieses höhere Wachstum erreicht werden kann – und wie das bisherige Regierungshandeln vor diesem Hintergrund bewertet werden muss. Das Ergebnis: Neben den dort vorgestellten konkreten wachstumsfördernden Maßnahmen bewerten die Ökonomen das bisherige schwarz-rote Regierungshandeln fast ausnahmslos kritisch. Im Wesentlichen wird nur die ab 2028 greifende Körperschaftsteuer positiv bewertet.

Wohlstands- und Wachstumschancen müssen genutzt werden, um den Freihandel zu stärken.

Das Ifo-Institut hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, wie sich mögliche künftige Freihandelsabkommen auf die deutsche Exporttätigkeit sowie Wertschöpfung insgesamt und in verschiedenen Sektoren auswirken würde. Das Ergebnis: Die deutschen Exporteure müssen nach dem Zolldeal der EU zwar mit dauerhaften Einbußen im US-Geschäft rechnen – diese können aber durch Handelsabkommen mit anderen Regionen mehr als wettgemacht werden.

Die Lage ist angespannt: Jeder zweite Mensch will dieses Weihnachten weniger ausgeben – aus Sorge um die wirtschaftliche Zukunft. Selbst die Feiertage werden von Abstiegsängsten überschattet. Die neue INSM-Umfrage zeigt klar: Die Mehrheit der Menschen empfindet die wirtschaftliche Situation als kritisch.