INSM-Geschäftsführer warnt vor SPD-Vorstoß zur Erbschaftssteuer: Gefahr für Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit
Berlin, 13. Januar 2026 – Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kritisiert den Reformvorschlag der SPD zur Erbschaftssteuer scharf. Nach Ansicht der INSM würde die geplante Verschärfung die Nachfolge in mittelständischen Unternehmen massiv erschweren und damit die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands gefährden.
INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben erklärt:
„Das Konzept stammt aus einer Parallelwelt, jedenfalls nicht aus der deutschen Realität. Die Realität ist Stagnation und Deindustrialisierung. Da braucht man Steuererleichterungen für Unternehmen und kein Mittelstands-Zerschlagungs-Konzept.“
Die SPD plant, die bisherigen Ausnahmen bei der Erbschaftssteuer für Betriebsvermögen deutlich einzuschränken. Alsleben: „Familienunternehmen müssten künftig bei der Unternehmensnachfolge mit erheblichen Steuerbelastungen rechnen. Dies könnte dazu führen, dass Betriebe verkauft oder zerschlagen werden, um die Steuerlast zu finanzieren. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Standortkosten wäre dies ein fatales Signal.“
Alsleben betont: „Wer die Unternehmensnachfolge verteuert, gefährdet nicht nur die Eigentümer, sondern hunderttausende Arbeitsplätze. Deutschland braucht Investitionen und Innovation – nicht zusätzliche Belastungen für die Betriebe, die unser Land tragen.“











