ZEW-Ökonomin Gottschalk: Bei Neugründungen im Verarbeitenden Gewerbe sinkt die Zahl der Beschäftigten um 12 Prozent
„Durch Unternehmensgründungen wurden 2024 im Dienstleistungssektor und im Handel 353.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Erfreulich ist auch der Anstieg der Beschäftigung im Baugewerbe um 4 Prozent auf rund 35.000 Mitarbeiter. Im Verarbeitenden Gewerbe sinkt die Anzahl der Beschäftigten bei der jüngsten Gründungskohorte allerdings deutlich um 12 Prozent.”, so ZEW-Ökonomin Sandra Gottschalk. Die Gründungen beschäftigten nur knapp 14.000 Mitarbeitende – ein neuer Negativrekord. In der Branche der technologieintensiven Dienstleistungen und Softwareentwicklung seien durch Neugründungen 21.000 Arbeitsplätze entstanden. In den forschungsintensiven Branchen des Verarbeitenden Gewerbes sank die durch Neugründungen geschaffene Anzahl der Beschäftigten 2024 um 38 Prozent auf nur 1.400 Beschäftigte.
Quelle: Pressemitteilung: ZEW-Ökonomin Sandra Gottschalk zu Beschäftigungszahlen junger Unternehmen | ZEW