Zehn Milliarden Euro Defizit: Kürzere Bezugsdauer von Arbeitslosengeld allein reicht nicht aus
Die Bundesagentur für Arbeit erwartet für 2026 ein Defizit von knapp 10 Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund werden derzeit Reformen der Arbeitslosenversicherung diskutiert, darunter eine Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für ältere Beschäftigte. Ab dem 58. Lebensjahr haben sie bis zu 24 Monate Anspruch auf ALG I. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) könnten die Ausgaben bei einer einheitlichen maximalen Bezugsdauer von zwölf Monaten um rund 13 Prozent beziehungsweise 2,4 Milliarden Euro sinken. Bei einer Obergrenze von 15 Monaten lägen die Einsparungen bei 1,4 Milliarden Euro, bei 18 Monaten bei 0,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig weist das IAB darauf hin, dass diese Einsparungen nicht ausreichen würden, um die Finanzierungslücke der BA zu schließen.
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