Umfrage: 64% halten Sozialstaat für nicht mehr bezahlbar

Knapp zwei Drittel der Bürger in Deutschland halten den Sozialstaat laut einer Forsa-Umfrage in seiner heutigen Form für nicht mehr finanzierbar. In der repräsentativen Befragung im Auftrag von „Stern” und RTL stellten sich 64 Prozent hinter diese Einschätzung, 34 Prozent widersprachen. Zwei Prozent äußerten sich nicht. Damit teilt eine Mehrheit der Befragten die Auffassung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der schon im Sommer 2025 gesagt hatte: „Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar.” Über eine Reform des Sozialstaats wird seit Monaten heftig diskutiert. Aus den Reihen von Union und SPD kommen immer neue Vorschläge.

Quelle: Sozialstaats-Debatte: Mehrheit der Deutschen teilt Merz’ Kritik

Datum:
Themen:

Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.