Rentenpolitik: 71 Prozent sieht Jüngere übermäßig belastet

Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist der Ansicht, dass die Rentenpolitik zu stark zulasten der jüngeren Generation geht. 71 Prozent der Befragten im ZDF-Politbarometer sehen dies so, darunter auch 62 Prozent der über Sechzigjährigen. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) ist hingegen nicht dieser Ansicht, der Rest positionierte sich nicht dazu. Trotz des verbreiteten Bewusstseins, dass die jüngere Generation übermäßig belastet ist, sprechen sich 46 Prozent aller Befragten und 50 Prozent der Unionsanhänger dafür aus, dass das Rentenniveau auch nach 2031 unverändert als Berechnungsbasis dient. Insgesamt 43 Prozent der Befragten und 39 Prozent der CDU/CSU-Anhänger lehnen den Plan angesichts der hohen Folgekosten ab, darunter mehr jüngere als ältere Befragte.

Quelle: Rente: Mehrheit sieht Jüngere durch Rentenpolitik übermäßig belastet – DER SPIEGEL

Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.