Rekordhoch: Sozialausgaben 2025 bei 32 Prozent des BIP

Die deutschen Sozialausgaben sind 2025 um rund sechs Prozent auf 1,43 Billionen Euro gestiegen – ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt erreicht mit 32 Prozent einen historischen Höchstwert, der zuvor nur im ersten Coronajahr übertroffen wurde. Das zeigt das „Sozialbudget 2025″ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die größten Posten sind Leistungen für ältere Menschen: Renten, Pensionen, betriebliche Altersversorgung und die Pflege von Senioren standen demnach für 35,9 Prozent aller Sozialausgaben. Besonders stark stiegen die Ausgaben der Arbeitslosenversicherung (plus rund 16 Prozent) und der Pflegeversicherung (plus 11,2 Prozent). Einzig beim Bürgergeld sanken die Ausgaben erstmals seit 2019. Die Zahl der Leistungsbezieher sank um etwa 185.000 auf rund 5,39 Millionen.

Quelle: Deutschlands Sozialausgaben steigen weiter – fast jeder dritte Euro für Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Rente – WELT

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Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.