Ministerin Reiche: Strompreise sinken trotz Reform wohl erst in den 2030er Jahren
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte zu den Strompreisen: „Spürbare Entlastungen werden wir erst in den 2030er Jahren sehen.“ Das Kabinett hatte eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie ein Netzpaket auf den Weg gebracht. Reiche begründete die Reformen mit den langfristigen Kosten früherer Förderzusagen – etwa aus der EEG-Novelle von 2014 – und sprach sich für mehr Markt und weniger Dauerförderung aus. Die Netzentgelte seien inzwischen zu einem der größten Treiber der Strompreise geworden. Künftig solle der Ausbau von Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik stärker an vorhandenen Netzkapazitäten ausgerichtet werden. Ein wichtiger Hebel für günstigen Strom seien zudem langfristige, diversifizierte und möglichst preisgünstige Gasimporte.
Quelle: Energiepolitik: Reiche geht mittelfristig von sinkenden Strompreisen aus | DIE ZEIT
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