Mehr als ein Viertel der Haushalte ohne Ersparnisse

Mehr als ein Viertel der privaten Haushalte verfügt nach eigenen Angaben über keinerlei Ersparnisse. 27 Prozent der 1.007 Befragten gaben in einer Ipsos-Erhebung für die Direktbank ING an, kein Geld auf der hohen Kante zu haben. Bei der Umfrage ein Jahr zuvor lag der Anteil noch etwas niedriger bei 23,5 Prozent. Zugleich sank der Anteil der Sparerinnen und Sparer von 70,7 Prozent bei der Umfrage 2024 auf 63,7 Prozent bei der Erhebung im Dezember 2025. Fast die Hälfte (46,7 Prozent) der Befragten ohne Ersparnissen verdient nach eigenen Angaben nicht genug, um etwas zu sparen. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) sagt, gestiegene Preise für den Lebensunterhalt hätten Rücklagen aufgezehrt. Das Geldvermögen der Deutschen insgesamt steigt jedoch, da vermögende Haushalte stärker am Kapitalmarkt investieren.

 

Quelle: Umfrage: Mehr als ein Viertel der Haushalte ohne Ersparnisse

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Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.