IWH: Abschaffung von Minijobs würde Nettoeinkommen bei vier von sieben Betroffenen senken
Die Überführung von Minijobs in reguläre Tätigkeiten könnte bei einem Großteil der betroffenen Minijobber zu Einbußen beim Nettoeinkommen führen. Nach Berechnungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wären etwa vier der gegenwärtig rund sieben Millionen Minijobber davon betroffen. Bei den Sozialversicherungen könnte die Überführung zu Zusatzeinnahmen in Höhe von etwa 4,5 Milliarden Euro in diesem Jahr führen. Nach einem Vorschlag der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft sollen Minijobs deutlich eingeschränkt werden. Unklar ist laut IWH, welchen Gesamteffekt eine solche Umwandlung auf die Beschäftigung im Allgemeinen hätte. Jobs könnten wegfallen. Zugleich könnten für einen Teil der Beschäftigten Anreize entstehen, ihre Arbeitszeit auszuweiten.
Quelle: Eine Abschaffung von Minijobs würde die Nettoeinkommen der Betroffenen reduzieren – IWH Halle