IW-Bevölkerungsprognose: Statt Wachstum droht Deutschland die Schrumpfung auf 81 Millionen

2045 werden nur noch 81 Millionen Menschen in Deutschland leben. Das liegt vor allem an der sinkenden Zuwanderung, zeigt die Bevölkerungsprognose des IW. Damit sinkt auch die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 67 Jahren: Bis 2045 wird diese Altersgruppe um rund 8,3 Prozent auf etwa 50 Millionen Menschen schrumpfen. Gleichzeitig steigt die Zahl der über 67-Jährigen von 17 auf 20,4 Millionen. Bei schrumpfender Bevölkerung sinke auch das wirtschaftliche Potenzialwachstum – bei 20 Millionen Rentnern verschärfe das die Krise der Rentenkassen. „Die Politik muss die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte erleichtern, etwa durch schnellere Visaverfahren und eine einfachere Anerkennung ausländischer Abschlüsse”, so IW-Ökonom Philipp Deschermeier.

Quelle: IW-Bevölkerungsprognose: Statt Wachstum droht Deutschland die Schrumpfung – Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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INSM Position Arbeitsmarkt

Arbeit – Chancen für gesellschaftliche Teilhabe und sozialen Aufstieg

Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und die Chance zu sozialem Aufstieg. Deshalb engagiert sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft dafür, dass möglichst viele Menschen den Einstieg in eine Beschäftigung finden. Die INSM will Beschäftigungshürden aus dem Weg räumen. Solche Hürden sind Bildungsdefizite, Bürokratie sowie hohe Lohnzusatzkosten.