Irankrieg: IW senkt Wachstumsprognose für 2026 auf 0,4 Prozent
Der Irankrieg mit seinen ansteigenden Energiepreisen und Lieferstörungen stoppt die erhoffte Erholung der deutschen Wirtschaft, zeigt die Konjunkturprognose des IW. So rechnet das IW für 2026 nur noch mit einem Wachstum von gut 0,4 Prozent. Die erhoffte Erholung nach drei Jahren Rezession und Stagnation fällt damit erneut aus. Betroffen sind nahezu alle Bereiche: Die deutschen Exporte, Anlageinvestitionen und auch die Investitionskrise hält an. Der private Konsum stagniert und die Erwerbstätigkeit sinkt um 190.000 Personen. Dass die Wirtschaft noch ein Plus verzeichnet, liegt am Staat: Öffentliche Konsumausgaben und Verteidigungsinvestitionen stützen die Nachfrage. Das hat seinen Preis: Das Staatsdefizit steigt auf 156 Milliarden Euro, die Staatsquote auf über 51 Prozent.
Quelle: Iran-Krieg: IW halbiert Wachstumsprognose für 2026 – Institut der deutschen Wirtschaft (IW)