Historisch niedrige Investitionsbereitschaft von 52 Prozent im deutschen Mittelstand

Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist laut einer Umfrage von DZ Bank und BVR auf ein Rekordtief gefallen. Nur 52 Prozent der befragten Unternehmen planen demnach, in den nächsten sechs Monaten zu investieren – der niedrigste Wert seit Beginn der Umfrage 1995. Selbst in der Finanzkrise 2008/2009 und in der Coronapandemie 2020 war die Stimmung besser. Als Hauptursachen nennen die Firmen schwache Nachfrage, steigende Kosten und hohe geopolitische Unsicherheiten. Besonders Energiekosten belasten zwei Drittel der Mittelständler. Laut DZ-Bank-Vorstand Stefan Beismann führt die Verunsicherung dazu, dass Mittelständler vorrangig ihr bestehendes Geschäft sichern, statt in dessen Ausbau sowie neue Projekte zu investieren, was die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.

Quelle: handelsblatt.com

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