Geringste Investitionsquote in Deutschland seit 1990 – Minus 0,23 Prozent
Unternehmen, Staat und Privatleute haben nach offiziellen Daten 2025 unter dem Strich so wenig in Bau, Maschinen, Geräte und Infrastruktur investiert wie nie seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Die sogenannte Nettoanlageninvestitionsquote lag gemessen an der Wirtschaftsleistung bei minus 0,23 Prozent, wie aus Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums und des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Gemeint sind Anlageninvestitionen, sei es von privater oder staatlicher Seite, abzüglich der Abschreibungen. Die durchschnittliche Nettoanlageninvestitionsquote betrug demnach von 1991 bis 1999 noch 7,31 Prozent, im Zeitraum 2000 bis 2009 im Jahresschnitt noch 2,88 Prozent, zwischen 2010 und 2019 dann 2,29 Prozent. In den Jahren zwischen 2020 und 2025 waren es durchschnittlich 1,02 Prozent.
Quelle: „Deutschland fährt auf Verschleiß“: Geringste Investitionsquote seit 1990