Fuest für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent bei gleichzeitigem Sozialausgleich: 36 Mrd. Euro Mehreinnahmen möglich

Der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent. Stattdessen sollen alle Waren einheitlich mit 19 Prozent besteuert werden. „Alle Güter mit derzeit ermäßigtem Mehrwertsteuersatz, vor allem Lebensmittel, würden sich verteuern“, sagte Fuest. Bei vollständiger Weitergabe könnten die Preise um bis zu zwölf Prozent steigen. Er rechnet jedoch mit weniger, weil die höhere Steuer nicht voll weitergegeben werden könne. Zum Ausgleich sollen Haushalte mit geringeren Einkommen jährlich 360 Euro erhalten. Belastet würden vor allem Haushalte mit einem Jahreseinkommen von mehr als rund 55.000 Euro brutto. Nach Abzug der Transfers blieben dem Staat dem Bericht zufolge mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

Quelle: Mehrwertsteuer-Revolution: Ifo-Präsident will den Steuersatz von 7 Prozent kippen! | Politik | BILD.de

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