Fast jeder dritte Industriemittelständler erwägt Produktionsverlagerung
Fast jeder dritte im Ausland aktive deutsche Industriemittelständler erwägt, in den kommenden Jahren Produktion ins Ausland zu verlagern. Das geht laut Frankfurter Rundschau aus dem aktuellen Internationalisierungsbericht der staatlichen Förderbank KfW hervor. Grundlage ist eine Befragung von rund 1.700 Unternehmen, darunter rund 600 Mittelständler mit Auslandsgeschäft. Acht Prozent der auslandsaktiven Industrieunternehmen haben demnach innerhalb der vergangenen fünf Jahre bereits Teile ihrer Fertigung ins Ausland verschoben, weitere 29 Prozent planen dies. KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher bezeichnete dies als „ganz klares Warnzeichen“. Als Ursachen nennt er demografischen Wandel, hohe Energiekosten, Konkurrenzdruck aus China sowie US-Zölle.
Quelle: „Mittelstand kann leider weg“: Immer mehr Firmen denken über Abzug aus Deutschland nach
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