EU legt Preis für CO2-Zoll auf 75,36 Euro für das erste Quartal fest
Die EU-Kommission hat erstmals den Preis für ihren neuen CO2-Grenzzoll festgelegt. Für das erste Quartal liegt er bei 75,36 Euro, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte. Mit diesem Schritt wird das Klimaschutzinstrument, das bestimmte Einfuhren verteuern soll, erstmals finanziell greifbar. Der Preis bezieht sich auf Zertifikate für den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). Dadurch werden Abgaben auf die CO2-Emissionen bei der Herstellung importierter Güter wie Stahl, Aluminium, Zement und Düngemittel fällig. Dieser CO2-Ausgleich soll eine Verlagerung der Produktion in Staaten mit geringeren Klimaauflagen verhindern. Die Gebühren für diese Importe fallen für Einfuhren ab Januar 2026 an. Dafür nötige Zertifikate müssen die Unternehmen erst 2027 erwerben.