Bertelsmann Stiftung: Mehr als die Hälfte der Bürgergeldempfänger sucht nicht aktiv nach Jobs

Mehr als die Hälfte der Bürgergeldempfänger sucht laut Bertelsmann Stiftung nicht intensiv nach einer neuen Beschäftigung. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 1.000 Empfängern. Demnach geben 57 Prozent der Befragten an, in den vier Wochen vor der Befragung nicht aktiv einen Job gesucht zu haben. Als Grund gaben 45 Prozent der Interviewten an, dazu auch nicht in der Lage zu sein, weil sie eine psychische oder chronische Erkrankung haben. Knapp die Hälfte begründet die passive Haltung mit zu wenigen passenden Stellen. 22 Prozent nannten als Hinderungsgrund, dass sie Angehörige pflegen oder Kinder betreuen müssen. 11 Prozent sagen, dass sie sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten. 43 Prozent gaben an, vom Jobcenter noch nie ein Stellenangebot erhalten zu haben.

Quelle: Studie: Bürgergeldempfänger suchen selten aktiv nach Jobs | Ihre Vorsorge

Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.