Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland im Jahr 2025 um 10 Prozent reduziert
Im Jahr 2025 hat sich die Zahl der ausländischen Direktinvestitionsprojekte in Deutschland erneut um zehn Prozent reduziert und erreichte mit 548 Projekten den niedrigsten Stand seit 2009. „Das ist ein Alarmsignal für den Standort Deutschland“, sagte der Chef von EY in Deutschland, Henrik Ahlers. Deutschland sei aufgrund hoher Steuer- und Arbeitskosten sowie einer teuren Energiepolitik und umfangreicher Bürokratie für Investoren weniger attraktiv geworden. Die „Reformunfähigkeit Deutschlands“ habe sich inzwischen weltweit herumgesprochen. Auch die Zahl der Investitionsprojekte deutscher Unternehmen im europäischen Ausland sank der Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr massiv. Sie ging demnach um 24 Prozent auf 484 zurück, der stärkste Einbruch seit Beginn der Erhebung im Jahr 2006.
Quelle: Konjunktur: Ausländische Investoren meiden Deutschland – DER SPIEGEL