Anhebung des Renteneintrittsalters könnte Staatskassen um 727 Millionen Euro entlasten

Die Empfehlung der Rentenkommission, das frühestmögliche Rentenalter von 63 auf 64 Jahre zu erhöhen, könnte den Fiskus um 727 Millionen Euro entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach würden höhere Einnahmen in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung erzielt, zugleich könnten 31.000 Vollzeitstellen am Arbeitsmarkt erhalten bleiben. Allerdings weist die Studie auch auf mögliche Mehrausgaben bei der Arbeitslosenversicherung hin, da viele das zusätzliche Jahr nicht arbeiten würden. Vertreter der Bertelsmann-Stiftung sehen zudem die Chance, das Fachwissen älterer Beschäftigter länger zu nutzen, verweisen aber auf den Bedarf von Kompensationslösungen, etwa durch einen höheren Grundrentenzuschlag.

Quelle: handelsblatt.com

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Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.