21 Millionen Rentner können auf deutliches Plus hoffen – zulasten des Haushalts

Die über 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können 2026 mit einer deutlichen Erhöhung ihrer Bezüge rechnen: Der Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2025 sieht zum 1. Juli ein Plus von 3,73 Prozent vor. Gleichzeitig soll der Beitragssatz zur Rentenversicherung bis 2027 stabil bleiben, später aber kräftig steigen: 2028 auf 19,8 Prozent, 2030 auf 20,1 Prozent und bis 2039 auf 21,2 Prozent. Dabei brisant: Das Rentenpaket ist im Bundestag noch extrem umstritten. Dieses könnte den Bundeshaushalt bis 2039 mit fast 185 Milliarden Euro belasten. Arbeitsministerin Bärbel Bas übergab den Entwurf zur Abstimmung mit den Ministerien. Die Rentenerhöhung stärkt zwar die Kaufkraft der Ruheständler, doch die Kosten für Staat und Beitragszahler sind massiv – und werfen langfristig die Frage auf, wie der Sozialstaat finanziell tragfähig bleibt. 

Quelle: Rentner können auf deutliches Plus hoffen – Beitrag stabil bis 2027

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Rente und Soziales – Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialen Marktwirtschaft

Die Gesellschaft hilft jenen, die sich nicht selbst helfen können. Dies ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe" stärken. Ansprüche auf Rundum-Absicherung sind schwer finanzierbar. Private Vorsorge ist ein wichtiger zusätzlicher Pfeiler. Klar ist aber auch: Die Solidarität mit den Bedürftigen der Gesellschaft ist Kern der Sozialen Marktwirtschaft.