133.900 MINT-Arbeitsplätze trotz Wirtschaftskrise unbesetzt
Trotz Krise bestehen weiterhin Engpässe in den MINT-Berufen. 133.900 MINT-Arbeitsplätze können aktuell rechnerisch nicht besetzt werden. „Umso bedrohlicher ist, dass in unserem Basisszenario demografiebedingt im Jahr 2034 rund 138.600 MINT-Beschäftigte weniger am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“, so Axel Plünnecke, Leiter des IW-Themenclusters Bildung, Innovation und Migration. Gelänge es, mehr Frauen für MINT zu gewinnen, Ältere länger im Arbeitsmarkt zu halten und die bereits bestehende Zuwanderung in MINT-Berufe zu erhöhen, könne im Optimalszenario die MINT-Beschäftigung bis 2034 um 263.000 steigen – ein Plus von 3,3 Prozent. „Auch dies würde die künftigen Wachstumsperspektiven der Volkswirtschaft zwar weiterhin stark hemmen, aber zumindest nicht vollständig ausbremsen“, so Plünnecke.
Quelle: Gesamtmetall