146 Mrd. Euro
Bürokratie- schäden.
Bürokratie verursacht laut ifo Institut gesamtwirtschaftliche Schäden von rund 146 Milliarden Euro pro Jahr. Sie ist damit längst nicht mehr nur ein Ärgernis, sondern ein echtes Risiko für Unternehmen. Diese Belastung kann sich Deutschland nicht länger leisten. Deshalb müssen vereinbarte Schritte wie der Abbau von Personal und Kosten in der Verwaltung, eine „One-in-Two-out Regel“ und mehr Digitalisierung jetzt konsequent umgesetzt werden.
Die Hälfte deines Lohns geht an
den Staat.
Bei den Betroffenen geht damit fast die Hälfte des Lohns an den Staat. Das Problem betrifft jedoch nicht nur diese beispielhafte Gruppe: Steuern und Abgaben sind insgesamt zu hoch. Vor allem der Mittelstandsbauch muss abgeflacht werden, weil der Spitzensteuersatz zu früh greift. Es ist nicht vermittelbar, dass ein Facharbeiter denselben Grenzsteuersatz zahlt wie jemand, der ein Vielfaches verdient.
Höchster Strompreis
Europas.
Mit 38,5 Cent je kWh hat Deutschland den höchsten Haushaltsstrompreis Europas. Externe Faktoren wie der russische Angriffskrieg und die Lage im Nahen Osten wirken preistreibend, doch ein großer Teil ist hausgemacht. Der Ausstieg aus Atomkraft und Kohle hat grundlastfähige Energie verknappt. Gleichzeitig werden erneuerbare Energien stark gefördert, während Netze und Speicher zu wenig mitgedacht werden. Rund ein Drittel des Preises entfällt auf Steuern und Abgaben.
Das Gesundheits- system
kollabiert.
Deutschland verfügt über das teuerste Gesundheitssystem Europas. Mit 5.414 Euro je Einwohner und Jahr gibt kein EU-Mitgliedstaat mehr aus. Das Kernproblem ist daher nicht fehlendes Geld, sondern ein ineffizient organisiertes System. Höhere Beiträge ändern daran wenig. Nötig sind Strukturreformen: weniger gesetzliche Krankenkassen, mehr Selektivverträge, eine zumutbare Kontaktgebühr und stärkere Patientensteuerung über ein Primärarztsystem.