Solide Finanzen haben in der Coronakrise umfangreiche finanzielle Hilfen möglich gemacht. Damit Deutschland auch in Zukunft handlungsfähig ist, sollte der Staat weiterhin auf das Instrument der Schuldenbremse vertrauen und langfristig solide Finanzen nicht durch Mehrausgaben gefährden.

Die Schuldenbremse ist in der Corona-Pandemie ausgesetzt. Aus gutem Grund. Doch wir sollten besser früher als später zu ihr zurück. Plädoyer für eine Regel, die ihre positive Wirkung erst in Krisen wie dieser entfaltet.

Die Aussetzung der Schuldenbremse macht in der Corona-Pandemie Sinn. Aber die Politik könnte der Verlockung unterliegen, das zusätzliche Geld auch für Projekte auszugeben, die mit der Pandemie nichts zu tun haben. Eine Schätzung.


Kosten Fiskalregeln – also Vorgaben für das Wirtschaften des Staates mit Blick auf Haushalt und Verschuldung – Wachstum? Oder schaffen solche Regeln Wachstum, weil sie für solide Haushalte und eine geringere Verschuldung sorgen? Darauf haben die Ökonomen Klaus Gründler und Niklas Potrafke vom Münchener ifo Institut eine empirisch erforschte Antwort.

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Wir dürfen nicht auf Kosten zukünftiger Generationen leben. – Lesen Sie hier, welche Herausforderungen bei diesem Thema auf uns zukommen und welche Lösungsangebote die INSM hat.

Die Corona-Pandemie und die deutlich gestiegenen Energiepreise stellen unsere Gesellschaft vor große, nicht zuletzt finanzielle Herausforderungen. Damit der Staat auch für zukünftige Krisen gewappnet ist, sollte Deutschland grundsätzlich an der Schuldenbremse festhalten.