Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert auf Sie über die aktuellsten Entwicklungen und Diskussionen rund um Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.


Die FDP und Wirtschaftsverbände wie der BDI fordern seit Längerem eine Verschiebung des deutschen Ziels der Treibhausgasneutralität vom Jahr 2045 auf das Jahr 2050, dem Jahr, in dem auch in der Europäischen Union die Klimaneutralität erreicht werden soll. Für diese Forderung gibt es zahlreiche gute Gründe, allen voran enorme Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe.

Das 40-Prozent-Ziel bei den Sozialversicherungsbeiträgen rückt in immer weitere Ferne. Dadurch wird Arbeiten und Investieren in Deutschland immer unattraktiver, was Wohlstand und die Finanzierung von sozialen Sicherungssystemen nachhaltig bedroht.

Ein internationales Autorenteam des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WiFO), des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche und der Drexel University Philadelphia/USA hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die möglichen wirtschaftlichen Folgen eines Machtwechsels im Iran untersucht.


Ein grundlegender politischer Wandel im Iran und eine anschließende Wiedereingliederung des Landes in die Weltwirtschaft könnten erhebliche wirtschaftliche Vorteile für Deutschland und Europa bringen. Das zeigt eine neue Studie eines internationalen Teams von Ökonomen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WiFO), des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche und der Drexel University Philadelphia/USA, der auch iranische Ökonomen angehören, im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).


In kaum einem Land ist der Begriff der Sozialen Marktwirtschaft so tief verwurzelt wie in Deutschland. Generationen verbinden mit ihm Wohlstand, Aufstiegsmöglichkeiten und soziale Sicherheit. Doch was einmal als Garant für individuelle Freiheit und wirtschaftliche Dynamik galt, droht heute unter einem dichten Geflecht aus Regulierungen, Subventionen und Bürokratie zu ersticken.


Das aktuelle INSM-Marktwirtschaftsbarometer 2026 zeichnet das Bild einer verunsicherten Gesellschaft. Die Deutschen sind gespalten zwischen Staatsgläubigkeit und marktwirtschaftlicher Haltung. Der Mittelwert des Barometers liegt bei -3 (auf Skala von -100 b bis +100). Dieser Wert ist sehr mittig, tendiert ganz leicht Richtung Planwirtschaft. Laut Selbsteinschätzung halten sich 60,1 Prozent für marktwirtschaftlich, 15,8 Prozent wollen mehr staatliche Eingriffe (also Planwirtschaft).

Das INSM‑Marktwirtschaftsbarometer 2026 zeigt: Die Deutschen halten sich für marktwirtschaftlicher, als sie tatsächlich denken – trotz marktnaher Selbsteinschätzung überwiegen bei vielen Themen staatliche Lösungen.

Wie kann Deutschland die aktuell längste wirtschaftliche Schwächephase der Nachkriegszeit überwinden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der INSM Veranstaltung am 26. Januar, bei der Professor Dr. Stefan Kooths, Konjunkturchef des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), den zweiten Teil seiner Studie „Wachstumseffekte und Wachstumshebel“ vorstellte. Unter der Moderation von Dr. Inga Michler diskutierten die Teilnehmenden darüber, welche wirtschaftspolitischen Reformen jetzt notwendig sind, um Wachstumskräfte zu stärken und die erheblichen Potenziale des Landes zu heben.


Deutschland kann mit konkreten Reformen die längste wirtschaftliche Schwächephase der Nachkriegszeit beenden und erhebliche Wachstumsreserven erschließen. So das Ergebnis eines aktuellen Gutachtens des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Deutschland steckt in der längsten wirtschaftlichen Schwächephase in der Bundesrepublikanischen Geschichte: Die Wirtschaftskraft entspricht aktuell der des Jahres 2019. Die Wachstumsprognosen sind mau. Das ließe sich ändern. Durch Reformen im Bereich Sozialabgaben, Steuern, Gesundheitswesen und Rente, durch bessere Investitionsbedingungen, weniger Regulierung und Anpassungen in Energiepolitik, Wohnungswesen und Arbeitsmarkt lassen sich substanzielle Wachstumsreserven heben, die aktuell brachliegen. So das Ergebnis einer Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag der INSM. Nach einem ersten Studienteil, der sich damit beschäftigt hat, wie sich unterschiedliche Wachstumssteigerungen durch eine Erhöhung der Produktivität auf Wirtschaftskraft, Einkommen und Sozialversicherung bis 2040 auswirken, hat das IfW in einem zweiten Schritt untersucht, mit welchen Reformschritten dieses höhere Wachstum erreicht werden kann – und wie das bisherige Regierungshandeln vor diesem Hintergrund bewertet werden muss. Das Ergebnis: Neben den dort vorgestellten konkreten wachstumsfördernden Maßnahmen bewerten die Ökonomen das bisherige schwarz-rote Regierungshandeln fast ausnahmslos kritisch. Im Wesentlichen wird nur die ab 2028 greifende Körperschaftsteuer positiv bewertet.

Wohlstands- und Wachstumschancen müssen genutzt werden, um den Freihandel zu stärken.


Für den Wohlstand in unserem Land wäre eine bessere Wirtschaftspolitik wohl der wichtigste Vorsatz für das neue Jahr. Aber wie erreichen wir Einigkeit über notwendige, oft schmerzhafte Reformen? Eine Politik der spontanen Einzelmaßnahmen, geleitet von Stimmungen und Intuition, würde uns nur noch tiefer in die Hayek’sche Knechtschaft treiben. Die Zeit ist reif für eine Generalrevision unserer wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese große Reform beginnt mit einer Vision.

Das Ifo-Institut hat im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, wie sich mögliche künftige Freihandelsabkommen auf die deutsche Exporttätigkeit sowie Wertschöpfung insgesamt und in verschiedenen Sektoren auswirken würde. Das Ergebnis: Die deutschen Exporteure müssen nach dem Zolldeal der EU zwar mit dauerhaften Einbußen im US-Geschäft rechnen – diese können aber durch Handelsabkommen mit anderen Regionen mehr als wettgemacht werden.


Berlin, 13. Januar 2026 – Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kritisiert den Reformvorschlag der SPD zur Erbschaftssteuer scharf. Nach Ansicht der INSM würde die geplante Verschärfung die Nachfolge in mittelständischen Unternehmen massiv erschweren und damit die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands gefährden.


An der Windkraft scheiden sich die Geister: Einerseits wird der Bau von Windkraftanlagen für das Gelingen der Energiewende als unverzichtbar angesehen. Andererseits wird gegen den Bau von Windkraftanlagen häufig erbitterter Widerstand geleistet.

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