INSM-Dossier Rente mit 67
Die Politik hat reagiert. Mit der Rentenreform ist es der großen Koalition am Ende in überraschend kurzer Zeit gelungen, die Alterssicherung auf eine solidere Basis zu stellen. Die lähmende Unsicherheit der vergangenen Jahre ist vorbei. Jeder kann sich von nun an auf die neuen Regelungen einstellen.
INSM Standpunkte / Fakten
Gegen viele Widerstände hat die Große Koalition die Rente mit 67 durchgesetzt. Das ist unter Aspekten der sozialpolitischen Nachhaltigkeit ihr vielleicht wichtigstes Reformwerk. Mit dem Gesetz ist von 2012 an bis zum Jahr 2029 die Anhebung des gesetzlichen Renteintrittsalters von 65 auf 67 Jahre in monatlichen Schritten vorgesehen. Die öffentliche Akzeptanz für die Reform ist (noch) gering. Aber die Demografie lässt uns keine Alternative. weiter lesen Rente mit 67 musste kommen, denn die Demografie kennt kein Erbarmen
Betrachtet man die Rentenpolitik der vergangenen Jahre mit einigem Abstand, zeigt sich eine beachtliche Konsistenz. Mit der jüngsten Rentenreform hat Deutschland als eines der wenigen Länder Europas einen wichtigen Schritt zur Lösung seines Rentenfinanzierungsproblems getan. weiter lesen Von Bismarck über Blüm zu Riester und Co.
Die gute Nachricht ist: Den entscheidenden Kraftakt hat die Koalition mit der "Rente mit 67" hinter sich. Die schlechte Nachricht: Ausnahmeregelungen zur Besänftigung ihrer Kritiker mindern den Effekt allerdings deutlich – und weiterer Streit droht. weiter lesen Die fatalen Ausnahmen von der Regel
Eine großzügige Stichtagsregelung mindert den Erfolg der Rentenreform. Altersteilzeit ist verlockend für all jene, die sie noch rechtzeitig bis zum Ende des vergangenen Jahres in Anspruch nehmen konnten. Doch die Ungleichbehandlung gegenüber späteren Rentnergenerationen zahlen die heutigen Beitragszahler. Der Politik fehlte der notwendige Mut für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. weiter lesen Altersteilzeit – die Scheinlösung